Filmübersicht

Ab 01.06.2017 im Kino
 
Regie
Simon Aboud
Ab 11.05.2017 im Kino
 
Regie
Bouli Lanners
Ab 23.03.2017 im Kino
 
Regie
Aisling Walsh
Ab 01.03.2017 im Kino
 
Regie
Renaud Fély, Arnaud Louvet
Ab 09.02.2017 im Kino
 
Ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt

Regie
Pierre Deschamps
Darsteller
René Redzepi, Claus Meyer, Ferran Adriá, Paul Cunningham, Andrea Petrini, Hanne Redzepi, Ali Rami Redzepi

„ Während der letzten vier Jahre war Pierre Zeuge einiger der glücklichsten wie auch schwierigsten Momente in meinem beruflichen Leben. Ich bin froh, dass NOMA diese aufrichtig und tiefgründig zeigt, ich habe zuvor noch niemals einen Film über einen Koch gesehen wie diesen.“ René Redzepi
Filmwelt Verleihagentur: Noma - My perfect storm - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Noma - My perfect storm - Kino
Ab 12.01.2017 im Kino
 
You'll never see a city the same

Regie
Sonie Kennebeck

Drei mutige Whistleblower brechen ihr Schweigen und sprechen offen über ihre Rolle im Drohnenkrieg der USA. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern.
Filmwelt Verleihagentur: National Bird - Kino
Filmwelt Verleihagentur: National Bird - Kino
Im Kino
 
Regie
Marie Noelle
Darsteller
Karolina Gruszka, Arieh Worthalter, Charles Berling, André Wilms, Malik Zidi, Samuel Finzi, Sabin Tambrea

Mit MARIE CURIE wirft Regisseurin Marie Noëlle einen sehr persönlichen Blick auf das bewegte Leben der zweifachen Nobelpreisträgerin. Sie konzentriert sich in ihrem Film auf die Jahre zwischen der Verleihung der beiden Preise, die für Marie Curie von tragischen Ereignissen wie dem Tod ihres Mannes und wissenschaftlichen Mitstreiters Pierre genauso geprägt waren wie von privaten und beruflichen Erfolgen und Niederlagen – und von einer großen neuen Liebe zu ihrem Kollegen Paul Langevin, die in einem öffentlichen Skandal mündete. So zeigt MARIE CURIE die legendäre Wissenschaftlerin von einer bislang unbekannten, privaten Seite und zeichnet das bewegende, emotionale und überraschende Bild einer leidenschaftlichen und starken Frau, die ihren Weg gegen alle Widerstände geht, und die für ihr Glück immer wieder von Neuem kämpfen muss. In der Rolle der Marie Curie begeistert Karolina Gruszka, die in ihrem Heimatland Polen für ihre schauspielerischen Leistungen vielfach ausgezeichnet wurde. An ihrer Seite zu sehen sind u.a. der mehrfach César-nominierte Charles Berling (Ridicule) als Pierre Curie, André Wilms (Le Havre) als dessen Vater Eugène, Arieh Worthalter als Paul Langevin, Samuel Finzi (Kokowääh) als Verleger des Boulevard-Blatts ,L’Oeuvre’ sowie Daniel Olbrychski (Die Blechtrommel, Salt) als Émile Amagat und Sabin Tambrea (Ludwig II., Ku’damm 56) als schwedischer Botschafter August Gyldenstolpe.
Filmwelt Verleihagentur: Marie Curie - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Marie Curie - Kino
Im Kino
 
Regie
Benjamin Ree
Darsteller
Magnus Carlsen, Garry Kasparov, Viswanathan Anand

Im Alter von 13 Jahren trifft ein schüchterner Junge aus Norwegen eine Entscheidung: Eines Tages wird er der beste Schachspieler der Welt sein! Der Dokumentarfilm MAGNUS zeigt den rasanten und einzigartigen Aufstieg des heute 25-jährigen Magnus Carlsen, bekannt als der „Mozart des Schachs“. Dabei gewähren dem Zuschauer erstmals veröffentlichte Archivbilder und private Aufnahmen Einblicke in die Gedankenwelt eines modernen Genies. Angefangen bei seiner Kindheit begleiten wir Magnus Carlsen auf seinem ungewöhnlichen Weg an die Spitze der Schachwelt, einem Weg, geprägt von persönlichen Opfern, außerordentlichen Freundschaften und einer fürsorglichen Familie. Regisseur Benjamin Ree erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte, die inspiriert und nicht nur Schach-Fans in ihren Bann zieht.
Filmwelt Verleihagentur: Magnus - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Magnus - Kino
Im Kino
 
Regie
Eric Till
Darsteller
Joseph Fiennes, Jonathan Firth, Claire Cox, Sir Peter Ustinov, Bruno Ganz, Uwe Ochsenknecht, Mathieu Carrière
Filmwelt Verleihagentur: Luther - Wiederaufführung - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Luther - Wiederaufführung - Kino
Im Kino
 
Yo-Yo Ma & The Silk Road Ensemble

Regie
Morgan Neville
Darsteller
Yo-Yo Ma, Wu Man, Kinan Azmeh, Kayan Khalor, Cristina Pato

Der neue Film THE MUSIC OF STRANGERS: YO-YO MA and THE SILK ROAD ENSEMBLE des Regisseurs Morgan Neville – bekannt durch seinen Oscar®-preisgekrönten Dokumentarfilm 20 FEET FROM STAR - DOM und dem hochgelobten BEST OF ENEMIES – erzählt die außergewöhnliche Geschichte des renommierten internationalen Musikensembles des legendären Cellisten Yo-Yo Ma. Der Dokumentarfilm begleitet diese Gruppe unterschiedlichster Instrumentalisten, Sänger, Komponisten, Arrangeure, bildender Künstler und Geschichtenerzähler auf ihrer Entdeckungsreise in die Macht der Musik, um Traditionen zu bewahren, die kulturelle Entwicklung zu prägen und Hoffnung zu wecken.
Filmwelt Verleihagentur: The music of strangers - Kino
Filmwelt Verleihagentur: The music of strangers - Kino
Im Kino
 
Liebe ist kein Kinderspiel

Regie
Garry Marshall
Darsteller
Jennifer Aniston, Kate Hudson, Julia Roberts, Jason Sudeikis, Britt Robertson, Timothy Olyphant, Hector Elizondo, Jack Whitehall
Filmwelt Verleihagentur: Mother’s Day - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Mother’s Day - Kino
Im Kino
 
Regie
Maren Ade
Darsteller
Sandra Hüller, Peter Simonischek

Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden. Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.
Filmwelt Verleihagentur: Toni Erdmann - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Toni Erdmann - Kino
Im Kino
 
Regie
Kheiron
Darsteller
Kheiron, Leïla Bekhti, Gérard Darmon, Zabou Breitman, Alexandre Astier, Kyan Khojandi, Arsène Mosca, Eriq Ebouaney, Carole Franck, Camélia Jordana, Michel Vuillermoz
Filmwelt Verleihagentur: Nur wir drei gemeinsam - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Nur wir drei gemeinsam - Kino
Im Kino
 
ATHOS – IM JENSEITS DIESER WELT ist eine Alternative zum Jakobsweg, eine filmische Reise in die Ruhe. Große Bilder aus einer anderen Welt inspirieren zu einem achtsamen Leben.

Regie
Peter Bardehle, Andreas Martin

Die Halbinsel Athos in Griechenland ist eines der letzten Geheimnisse Europas: Dort leben über 2000 Mönche abgeschieden von der Außenwelt. Der Zugang ist Frauen untersagt, Touristen sind nicht erwünscht. Nur Arbeiter und Pilger erhalten ein Visum. Genau deshalb fasziniert die Mönchsrepublik Menschen, denen im modernen Leben etwas fehlt. In Zusammenarbeit mit drei Athos-Mönchen entstand mit ATHOS – IM JENSEITS DIESER WELT ein noch nie erzähltes Filmtagebuch. Leitmotiv ist der Weg, den wir Menschen finden und gehen müssen – jeder für sich. „Erst müssen wir unsere eigenen Seelen heilen, dann können wir anderen helfen“, ist eine der Kernbotschaften von Vater Galaktion, einem Einsiedler am Heiligen Berg. Doch nicht alle Mönche leben so zurückgezogen und demütig wie Vater Galaktion. So öffnet unter anderem auch Vater Epiphanios dem Filmteam seine Türen, der als begnadeter und poetischer Koch den Genüssen des Lebens keinesfalls abgeneigt ist.
Filmwelt Verleihagentur: Athos - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Athos - Kino
Im Kino
 
Regie
Pan Nalin
Darsteller
Sarah Jane Dias, Anushka Manchanda, Pavleen Gujral, Amrit Maghera, Sandhya Mridul, Rajshri Deshpande, Tannishtha Chatterjee

Mit ANGRY INDIAN GODDESSES (OT) präsentiert Pan Nalin ein mitreißendes „weibliches Buddy-Movie“. Was zunächst wie die indische Antwort auf Filme wie Brautalarm aussehen mag, entwickelt sich zu einer wilden Achterbahnfahrt der Emotionen und zu einem starken und bewegenden Statement, das nicht nur „gleiches Recht für alle“ einfordert, sondern auch für die Kraft von Freundschaft und Zusammenhalt und das Festhalten an eigenen Überzeugungen steht. In den Fokus seines Films rückt Pan Nalin dabei sieben junge Frauen, die althergebrachte Traditionen und Gesellschaftsstrukturen herausfordern und angreifen und jenseits aller Klischees und Vorurteile ein neues und modernes Indien im Aufbruch repräsentieren.
Filmwelt Verleihagentur: 7 Göttinnen - Kino
Filmwelt Verleihagentur: 7 Göttinnen - Kino
Im Kino
 
Der Dokumentarfilm PEGGY GUGGENHEIM: EIN LEBEN FÜR DIE KUNST von Lisa Immordino Vreeland zeichnet ein facettenreiches Bild der berühmten Kunst-Ikone: Ein Leben im kulturellen Umbruch des 20. Jahrhunderts, das von Affären und Beziehungen zu einigen der größten Künstler des letzten Jahrhunderts geprägt war. Ihre Leidenschaft ließ Peggy Guggenheim zu einer der einflussreichsten amerikanischen Kunstmäzeninnen, Sammlerinnen und Galeristinnen moderner Kunst werden.

Regie
Lisa Immordino Vreeland

Der Dokumentarfilm von Lisa Immordino Vreeland porträtiert das Leben der Kunst-Ikone Peggy Guggenheim: Ein Leben im kulturellen Umbruch des 20. Jahrhunderts, das von Affären und Beziehungen zu einigen der größten Künstler des 20. Jahrhunderts wie Samuel Beckett, Max Ernst, Jackson Pollock oder Marcel Duchamp geprägt war. Das Leben der Peggy Guggenheim zeigt, dass sich Kunst und Leben nicht ausschließen und in einem ewigen, gegenseitigen Austausch stehen. Ihre Leidenschaft ließ Peggy Guggenheim als Autodidaktin zu einer der einflussreichsten amerikanischen Kunstmäzeninnen, Sammlerinnen und Galeristinnen moderner Kunst werden. Grundlage der 96-minütigen Dokumentation sind bisher verschwunden geglaubte Tonaufnahmen von Interviews mit Peggy Guggenheim von Jacqueline Bograd Weld aus den Jahren 1978 – 1979. Es handelt sich dabei um die letzten Aufnahmen, die vor Peggy Guggenheims Tod aufgezeichnet wurden und die den sensiblen und temperamentvollen Charakter der schillernden Kunstfigur ans Licht bringen. Ihre Erzählungen werden unterstrichen von einem umfangreichen Foto- und Filmarchiv. Kunstgrößen wie Larry Gagosian und der Verfasser der Picasso-Biografie, John Richards, der Kunsthistoriker und Autor Dore Ashton, die New-Museum-Direktorin Lisa Philipps und „Art in America“-Herausgeberin Lindsay Pollock sowie der Schweizer Kurator für zeitgenössische Kunst, Hans Ulrich Obrist, kommen zu Wort und vervollständigen das Bild. Ihre Geschichte ist eine spannende Reise durch die gleichzeitig unsicheren und aufregenden Anfänge des 20. Jahrhunderts, eine Zeit voller unerwarteter kultureller Umwälzungen. Ein einfühlsames Porträt einer Frau, deren Leben mindestens ebenso faszinierend und ausgefallen war, wie die Kunst, die sie sammelte.
Filmwelt Verleihagentur: Peggy Guggenheim - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Peggy Guggenheim - Kino
Im Kino
 
Mit WILD erzählt Regisseurin Nicolette Krebitz (JEANS, DAS HERZ IST EIN DUNKLER WALD) eine Geschichte von Freiheit und Glück.

Regie
Nicolette Krebitz
Darsteller
Lilith Stangenberg, Georg Friedrich, Silke Bodenbender, Saskia Rosendahl, Kotti Yun, Laurie Young, Pit Bukowski, Benedikt Lay, Frowin Wolter, Hermann Beyer, Anne-Kathrin Gummich

Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania (Lilith Stangenberg) eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und es kommt ihr so vor, als wäre ihr bisheriges Leben ein Witz. Der Moment lässt sie nicht mehr los, genau wie der Gedanke den Wolf wieder zu finden und nie mehr gehen zu lassen. Ania wird zur Jägerin, legt Fährten und schafft es das wilde Tier zu fangen. Sie sperrt es in ihrer Hochhauswohnung ein - und sprengt sämtliche Fesseln ihres bisherigen bürgerlichen Lebens. Erstaunlicherweise finden die Menschen um sie herum daran Gefallen, besonders ihr Chef Boris (Georg Friedrich), der ihre Nähe sucht wie nie zuvor. Fast scheint es, als teilten sie alle eine ähnliche, geheime wilde Sehnsucht.
Filmwelt Verleihagentur: Wild - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Wild - Kino
Im Kino
 
4 Männer und 16 Mustangs durchqueren unberührte Landstriche des amerikanischen Westens. Ihr Anliegen: die Verbesserung der Situation der wild lebenden Pferde...

Regie
Phillip Baribeau

Vier Freunde machen sich gemeinsam mit 16 wilden Mustangs auf eine Reise, die ihr Leben verändert. Fünf abenteuerliche Monate reiten die Freunde durch den amerikanischen Westen. Ihr Weg führt sie durch den majestätischen Grand Canyon, den Yellowstone und den Glacier National Park. Für ihre Reise wählen die jungen Männer 16 Mustangs aus, die sie beim US Bureau of Land Management adoptieren. Die Tiere sind perfekt an die felsige Landschaft, das harte Wüstenklima und die Gebirgsrouten angepasst und sollen die Freunde durch noch unberührte Landstriche, von Mexiko bis Kanada, über eine Strecke von 5000 Kilometern begleiten. Auf Grund ihrer Überpopulation werden derzeit 50.000 Mustangs und Esel überall in den USA in staatlichen Einrichtungen gehalten. UNGEZÄHMT – VON MEXIKO BIS KANADA zeigt die verschieden Facetten des Problems auf und gibt zugleich Lösungsansätze. Obwohl die Route mit großer Sorgfalt und lange im Voraus geplant ist, müssen die vier Freunde und ihre Gefährten auf ihrer Reise ständig Unwägbarkeiten wie Schnee, Wolkenbrüche und Präriebrände überwinden. Sie reiten unter erbarmungsloser Hitze, überqueren reißende Flüsse sowie jähe Abgründe und treffen auf Springkakteen, Klapperschlangen und angriffslustige Elche. Auch Krankheiten, Verletzungen und tödliche Unfälle widerfahren der Gruppe auf ihrer Reise. Auch wenn in der Realität nicht viel von der oft verklärten Romantik der amerikanischen Wildnis zu spüren ist – in der grandiosen Natur entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den Männern und eine unvergleichliche Bindung zwischen Mensch und Mustang
Filmwelt Verleihagentur: Ungezähmt - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Ungezähmt - Kino
Im Kino
 
Bomben, wütende bärtige Männer, verschleierte Frauen - der Irak von heute. Dagegen stehen Bilder aus den 50er und 60er Jahren: Frauen, die studieren und elegant gekleidete Männer in Bagdad, einer modernen Stadt. Eine globalisierte irakische Familie im Exil erzählt, wie es soweit kommen konnte.

Regie
Samir
Darsteller
Samira Jamal Aldin, Sabah Jamal Aldin, Jamal Al Tahir, Tanya Uldin, Souhair Jamal Aldin

Wütende Kriegserklärungen bärtiger Männer. Autobomben. Schluchzende Frauen in schwarzen Umhängen. Zerstörte, staubige Landschaften. Bilder westlicher Nachrichten aus dem Irak von heute. Dem gegenüber stehen Erinnerungen einer Familie aus den fünfziger bis siebziger Jahren: Frauen in schicken Kleidern studieren an der Universität und werden von zuvorkommenden Männern in eleganten Anzügen begleitet. Überall ist moderne arabische Musik zu hören. Die Kinos zeigen amerikanische, indische und arabische Filme. Trotz Demonstrationen und Kritik an der kolonialen Tradition des Westens dominierte ein ausgeprägter Glaube an den Fortschritt und die Teilhabe an der modernen Welt. Fünfzig Jahre später ist davon nichts mehr geblieben. Heute lebt jeder fünfte Iraker in der Diaspora. Der Filmemacher Samir – im Irak geboren, in der Schweiz aufgewachsen - erzählt die Geschichte seiner irakischen Familie, die verstreut auf der ganzen Welt in Auckland, Moskau, Paris, London und Buffalo (NY) lebt. Seine Familie schildert den Traum von Moderne, gesellschaftlichem Fortschritt und dem Wunsch nach Freiheit. «Die gesellschaftliche und soziale Geschichte ineinander verflechtend, decodiert IRA QI ODYSSEY ein Land, das stets ausschliesslich im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse und Statistiken rezipiert wird – indem er den Vertriebenen ein Gesicht und eine Stimme gibt. Es ist nicht nur ein Film über eine einzige irakische Familie sondern die Geschichte über uns alle.» Begründung der Netpac-Jury für die Auszeichnung als «Best Asian Film» am Filmfestival Abu Dhabi
Filmwelt Verleihagentur: Iraqi Odyssey - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Iraqi Odyssey - Kino
Im Kino
 
Gott existiert, er lebt in Brüssel mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Ea.

Regie
Jaco Van Dormael
Darsteller
Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve, François Damiens, Laura Verlinden

Gott existiert. Er lebt in Brüssel. Doch das ist leider nur die eine Seite der Medaille. Denn der Allmächtige (Benoît Poelvoorde) ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau (Yolande Moreau) und Tochter Éa (Pili Groyne) tyrannisiert. Ansonsten hockt Gott vor seinem Computer und tüftelt mit diebischer Freude jene dummen, sadistischen Gebote aus, die zu den Fragen führen, die die Menschheit bewegen: Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite, und weshalb erwischt man im Supermarkt grundsätzlich die langsamste Schlange an der Kasse? Als wäre das nicht schon schlimm genug, lässt er immer wieder Dampf ab, indem er Naturkatastrophen oder Kriege arrangiert. Irgendwann hat Éa die Nase voll. Höchste Zeit für eine Lektion, findet sie. Und hackt sich in Gottes Computer ein. Die geheimste seiner geheimen Dateien, die Todesdaten aller Menschen, ist schnell geöffnet. Und dann dauert es nur noch ein paar Klicks, bis jeder Mensch auf Erden per SMS erfährt, wie lange er noch zu leben hat. Diese schockierende Botschaft nehmen manche besser auf als andere und plötzlich denken alle Menschen darüber nach, was sie mit der ihnen verbleibenden Zeit anfangen wollen. Éa bricht fluchtartig auf, um auf der Erde sechs neue Apostel zu suchen und ein brandneues Testament zu schreiben. Doch Gott ist der Meinung, dass er inmitten des ganzen Chaos auch noch ein gewaltiges Wort mitzureden hat…
Filmwelt Verleihagentur: Das brandneue Testament - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Das brandneue Testament - Kino
Im Kino
 
Mit bitterbösem Humor seziert Regisseur Lars Kraume in seiner Tragikomödie subtil die Dramen, Eigenarten und Geheimnisse, die so oder so ähnlich unter der Oberfläche einer wohl jeden Familie schlummern. Gnadenlos legt er die kleinen und großen Grausamkeiten offen, die man sich nur innerhalb einer Familie zuzufügen vermag - aber auch die Gemeinsamkeiten, die die Mitglieder einer Familie mehr verbinden, als uns allen vielleicht manchmal lieb ist.

Regie
Lars Kraume
Darsteller
Günther Maria Halmer, Hannelore Elsner, Michaela May, Lars Eidinger, Jördis Triebel, Barnaby Metschurat, Marc Hosemann, Nele Mueller-Stöfen, Daniel Krauss

Zum 70. Geburtstag von Hannes Westhoff (Günther Maria Halmer) findet sich die Familie im herrschaftlichen Wohnsitz des Patriarchen zusammen. Anne (Michaela May), seine zweite Ehefrau, hat nicht nur die Söhne Max (Lars Eidinger), Frederik (Barnaby Metschurat) und Gregor (Marc Hosemann) eingeladen, sondern auch deren Mutter, Hannes' Ex-Frau Renate (Hannelore Elsner). Anne tut alles für eine entspannte Stimmung, kann aber nicht verhindern, dass die Familienmitglieder auch in den Tagen des Festes aufeinander losgehen. Ohne Rücksicht auf Verluste lassen sie gegenseitigen Sticheleien, Vorwürfen und Aversionen freien Lauf – und so wird tief in alten Wunden gebohrt, neue Gräben werden gezogen, und alle müssen sich der Frage stellen, wie sie mit offenen Rechnungen aus der Vergangenheit umgehen wollen. Bis eine Nachricht alles verändert. Denn für einen von ihnen ist das Familienfest die letzte Gelegenheit, der eigenen und gemeinsamen Biographie eine Erkenntnis abzuringen…
Filmwelt Verleihagentur: Familienfest - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Familienfest - Kino
Im Kino
 
HOW TO CHANGE THE WORLD – wie alles begann: 1971 segelt eine Gruppe engagierter Leute mit einem kleinen Boot in eine Atomtestzone vor der Küste Alaskas – diese Protestaktion begeistert, inspiriert und verändert die Welt. Damit beginnt die Geschichte von Greenpeace und der gesamten modernen Umweltbewegung. Es war der nicht geplante Start eines Umbruchs, der inzwischen längst unsere ganze Gesellschaft erreicht hat.

Regie
Jerry Rothwell

Die Aktivisten charterten im September 1971 den Fischkutter „Phyllis Cormack“ mit der Absicht, einen US-Atomtest vor Alaska zu stören und die Zündung der Bomben zu verhindern. Das Schiff wurde in „Greenpeace“ umbenannt und setzte die Segel in Richtung des Testgeländes nach Amchitka. Die USCoast Guard fing sie mit einem Küstenwachschiff ab und zwang sie zum Hafen zurückzukehren. Bei ihrer Rückkehr nach Alaska erfuhr die Mannschaft, dass in allen größeren Städten Kanadas Proteste stattgefunden und die USA den zweiten unterirdischen Test auf den November verschoben hatten. Viele weitere Greenpeace-Aktionen sollten in den nächsten Jahren folgen, teilweise unter Einsatz des Lebens. Überall auf der Welt formierten sich Gruppen und protestierten gegen Atomtests, gegen die Tötung der Wale und zur Rettung von Robben – Aktionen, die die Welt veränderten. Die Gründer von Greenpeace waren sich der Macht der Bilder für politische Kampagnen von Anfang an bewusst und dokumentierten ihre Aktionen auf 16mm Filmmaterial. Für seinen packenden Dokumentarfilm HOW TO CHANGE THE WORLD konnte sich Regisseur Jerry Rothwell deshalb aus einem riesigen Archiv unglaublicher, bisher unveröffentlichter Filmaufnahmen bedienen.
Filmwelt Verleihagentur: How to change the world - Kino
Filmwelt Verleihagentur: How to change the world - Kino
Im Kino
 
Mit blitzschnellem Verstand ausgestattet und in ihren Second-Hand-Anzügen geben sich die Yes Men als Politik- und Wirtschaftsvertreter aus, um auf deren Verbrechen gegen die Menschheit und die Umwelt aufmerksam zu machen.

Regie
Laura Nix, Andy Bichlbaum, Mike Bonanno

Ihre Aktionen sind inzwischen legendär: Sie gaben auf einer gefälschten Pressekonferenz als Abgeordnete der US Handelskammer einen radikalen Kurswechsel der Klimapolitik bekannt und sprachen sich für die Einführung einer CO2-Steuer aus; sie verkündeten auf dem Klimagipfel in Kopenhagen im Namen Kanadas, dass die Regierung ihre Verantwortung für die verheerenden Folgen des nationalen Ölsandabbaus in Uganda anerkennen und für die dadurch entstandenen Schäden aufkommen werde. Als Vertreter von Shell präsentierten sie eine absurde Kampagne über die geplanten Ölbohrungen des Konzerns in der Arktis. So sind die YES MEN mit viel Witz und Charme seit vielen Jahren und immer wieder neu! Sie sind die Superstars der Protestbewegung in den USA: die berüchtigten Aktivisten The Yes Men (Mike Bonanno und Andy Bichlbaum) inszenieren seit 15 Jahren unterhaltsame, aber vor allem provokative Aktionen. Sie stellen Konzerne bloß, Lobbygruppen oder Regierungen, um aufzurütteln und aufzudecken. In schicken Secondhand-Anzügen und mit wenig Schamgefühl schleusen sie sich in Business-Events und Regierungsfunktionen ein, um auf die negativen Folgen der Globalisierung und der „Geiz-ist-geil“ Kultur hinzuweisen. Im dritten Teil der Trilogie DIE YES MEN - JETZT WIRD‘S PERSÖNLICH! (nach THE YES MEN und THE YES MEN FIX THE WORLD, Publikumspreis Berlinale 2009) sind die beiden Männer nun Mitte 40 und ihre Midlife-Crisis bringt sie beinahe dazu, ihre Aktivisten-Karriere endgültig zu beenden, obwohl sie gerade dabei sind, die größte Herausforderung ihres Lebens vorzubereiten: den Klimawandel zu stoppen.
Filmwelt Verleihagentur: Die Yes Men - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Yes Men - Kino
Im Kino
 
STATION TO STATION ist ein Kaleidoskop der internationalen Kunstszene auf einer Hochgeschwindigkeitsreise durch Amerika. 62 Kurzfilme – Künstler, Musiker, Schriftsteller, Orte und Perspektiven. Ein experimenteller Dokumentarfilm des Aktions-Künstlers Doug Aitken.


STATION TO STATION – eine Reise durch den internationalen Kunstzirkus, inszeniert von Doug Aitken. 24 Tage rast ein Zug 4.000 Meilen durch Amerika – vom Atlantik zum Pazifik. Er hält in großen Städten und entlegenen Orten – um Künstlern, Musikern, Tänzern ganz besondere Auftritte zu gewähren, Happenings, die nicht wiederkommen und in STATION TO STATION einmalig festgehalten sind. 62 Spots – jeweils eine Minute - ergeben ein berauschendes Kaleidoskop einer sich immer weiter entwickelnden kreativen Szene.
Filmwelt Verleihagentur: Station to Station - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Station to Station - Kino
Im Kino
 
NAS: TIME IS ILLMATIC gibt einen authentischen Einblick in die sozialen Verhältnisse New Yorks Anfang der 90er Jahre und in eines der wichtigstes Hip Hop Alben aller Zeiten.

Regie
ONE9
Darsteller
NAS, Jabari Jungle Jones, Olu Dara

1994 erscheint mit ILLMATIC ein Meisterwerk des Hip Hop. Die Texte, die von Kritikern als Dichtkunst beschrieben werden, zeigen die Weltanschauung einer ganzen Generation junger, schwarzer US-amerikanischer Männer auf der Suche nach einer Stimme. Der Verfasser, ein damals 19-jähriger aus der New Yorker Sozialbau-Siedlung Queensbridge, zählt seitdem zu einem der bedeutendsten Rapper der Gegenwart: Nasir Jones alias Nas. Aufgewachsen ist Nas zwischen der Jazzmusik seines Vaters, der immer populäreren Hip-Hop-Kultur und den Bestrebungen seiner Mutter, ihren Kindern ein geborgenes Zuhause inmitten der Perspektivlosigkeit und der Kriminalität in den Straßen von Queensbridge zu bieten. Nas rappt von einem Briefaustausch mit einem inhaftierten Nachbarn, schreibt vom Tod seines besten Freundes und der Crack-Epidemie. In seinen Texten beschreibt und reflektiert er seine Umgebung und macht so die Erfahrungen der Bewohner der Sozialbau-Siedlungen sichtbar. Der Film NAS: TIME IS ILLMATIC von Multimedia Künstler One9 ist ein echter Blick aus dem Inneren des amerikanischen Raps heraus, erzählt von Leuten, die diese Zeit gelebt und gefühlt haben: Nas, Jungle, sein Vater Olu Dara und ihre Weggefährten. NAS: TIME IS ILLMATIC erzählt über die Familie Jones, die Kultur, die Hintergründe, über Jazz – Einflüsse, ohne die es Nas‘ erstes Album ILLMATIC nicht gegeben hätte. Sie zeigen auch, was vor 20 Jahren in Queensbridge passierte: Drogenhandel, Rassismus und die Verwahrlosung ganzer Wohnblocks – Probleme, die in den Vereinigten Staaten noch immer aktuell sind.
Filmwelt Verleihagentur: NAS: Time Is Illmatic - Kino
Filmwelt Verleihagentur: NAS: Time Is Illmatic - Kino
Ab Juli 2015 Sondervorführungen
Im Kino
 
„Die Haute Couture muss immer lebendig bleiben und an die Anforderungen des Lebens einer modernen Frau angepasst sein“, schrieb Christian Dior 1953.

Regie
Frédéric Tcheng

Die Fashion Dokumentation DIOR UND ICH gewährt nie gesehene, private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen während der nur zweimonatigen Entstehung der ersten Haute Couture Kollektion des neu ernannten Chefdesigners Raf Simons – eine wahre Herzensarbeit und das Ergebnis des perfekten Zusammenspiels eines leidenschaftlichen Teams, das nach der spontanen Ernennung von Raf Simons vor einer großen Herausforderung steht. Regisseur Frédéric Tcheng kommt dem scheuen Genie ungewöhnlich nah und stellt eine überraschende Parallele zu Christian Dior her. „Zweimal im Jahr findet in Paris die Haute Couture Woche statt, die der französische Modeverband „Chambre Syndicale de la Haute Couture“ organisiert. Die Aufnahme in den exklusiven Kreis der Couturiers unterliegt strengen Vorgaben, um die hohe Kunst der Schneiderei zu wahren. Große Modehäuser wie Chanel und Dior zeigen bei ihren Defilees aufwendig gearbeitete Kleider und höchst wertvolle Roben, die in feinster Handarbeit entstehen.“ VOGUE
Filmwelt Verleihagentur: Dior und ich - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Dior und ich - Kino
Im Kino
 
MEIN HERZ TANZT, der neue Film von Eran Riklis (DIE SYRISCHE BRAUT, LEMON TREE), rührte beim Filmfestival in Locarno die Zuschauer auf der Piazza Grande zu Tränen.

Regie
Eran Riklis
Darsteller
Tawfeek Barhom, Yael Abecassis, Ali Suliman, Michael Moshonov, Danielle Kitzis

MEIN HERZ TANZT ist die Geschichte von Eyad (Tawfeek Barhom), der als bislang erster und einziger Palästinenser an einer Elite-Schule in Jerusalem angenommen wird. Eyad ist sehr bemüht, sich seinen jüdischen Mitschülern und der israelischen Gesellschaft anzupassen – er möchte dazugehören. Und dann ist da Yonatan (Michael Moshonov), er sitzt im Rollstuhl, ein Außenseiter wie Eyad. Schon bald entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft. Sein Leben in Jerusalem nimmt eine Wendung, als sich die schöne Naomi (Danielle Kitzis) in Eyad verliebt. Eine Liebe, die gegenüber Familie und Freunden geheim bleiben muss. Naomi möchte gegen alle Widerstände zu Eyad stehen, und auch Eyad ist bereit, alles für Naomi zu tun. Auf seiner Suche nach Zugehörigkeit muss Eyad schließlich erkennen, dass er eine Entscheidung fällen muss, die sein Leben für immer verändern wird.
Filmwelt Verleihagentur: Mein Herz tanzt - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Mein Herz tanzt - Kino
Im Kino
 
100 Millionen Menschen. 55 Tage. 3 Flüsse. 1 Glaube. Alle 12 Jahre pilgern bis zu 100 Millionen Gläubige an den Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und dem unsichtbaren, mythischen Fluss Saraswati, um sich in einem Bad von ihren Sünden zu reinigen und sich aus dem Kreislauf der Wiedergeburt zu befreien. Es ist die Zeit der Kumbh Mela, des größten religiösen Festes des Hinduismus und der Welt.

Regie
Pan Nalin
Darsteller
Bhole Baba, Hatha Yogi Baba, Pant Shirt Baba, Baby Bajrangi, Shriman Umeshanad Brahmachari, Kishan Tiwars

Regisseur Pan Nalin hat auf der Kumbh Mela im Jahr 2013 verschiedene Menschen begleitet und zeigt in An den Ufern der heiligen Flüsse die bewegenden, glücklichen und dramatischen Momente, die der Glaube, die Tradition und das geheimnisvolle Land Indien in diesen besonderen Tagen hervorbringt. Nalin erzählt die Geschichten von Kishan Tiwari, einem 10-jährigen Jungen, der seinem Elternhaus entflohen ist, von Mamta Devi und Sonu, die verzweifelt nach ihrem 3-jährigen Sohn Sandeep suchen, den sie im Menschengewirr der Kumbh Mela verloren haben, von einem Yogi, der der Welt bereits entsagte und sich durch die Aufnahme eines ausgesetzten Kindes wieder in der Gesellschaft einfinden muss. Von einem Asket, der seine innere Ruhe durch den Genuss von Cannabis findet und von zwei Sadhus, die sich vollkommen ihrer Spiritualität hingeben. Neben dem spektakulären Ereignis der Kumbh Mela ist es vor allem der gemeinsame Glaube und die unvergleichbare Hingabe, die all diese Menschen verbindet. Immer wieder taucht die Kamera in die strömende Menschenmenge ein, wird ein Teil von ihr, lässt die Bilder für sich sprechen, ermöglicht einen Einblick in eine fremde Welt und vermag damit ein Gefühl dieser entstehenden Energie zu vermitteln.
Filmwelt Verleihagentur: An den Ufern der heiligen Flüsse - Kino
Filmwelt Verleihagentur: An den Ufern der heiligen Flüsse - Kino
Im Kino
 
ALTMAN: Querdenker. Autor. Rebell. Wegbereiter. Geschichtenerzähler. Wanderer. Spieler. Wahnsinniger. Familienvater. Regisseur. Künstler.

Regie
Ron Mann
Darsteller
Christine Altman, Kathryn Reed Altman, Robert Reed Altman, Stephen Altman, Paul Thomas Anderson, James Caan, Keith Carradine, Elliott Gould, Philip Baker Hall, Julianne Moore, Michael Murphy, Lily Tomlin, Robin Williams, Bruce Willis

Robert Altmans Leben und seine Karriere waren reich. Der legendäre amerikanische Regisseur, zu dessen Werk Klassiker wie M*A*S*H, The Long Goodbye, Nashville, Short Cuts, Prêt-à-Porter oder Gosford Park gehören, hatte einen großen Einfluß auf das amerikanische Kino. Er prägte nicht nur die Entwicklung der Kunstform Kino, sondern auch den westlichen Zeitgeist. ALTMAN, der neue Dokumentarfilm des kanadischen Regisseurs Ron Mann, lässt uns einen Giganten entdeckt und feiert das mehr als fünfzig Jahre währende Schaffen eines der wichtigsten und einflussreichsten Regisseure in der Geschichte des amerikanischen Films.
Filmwelt Verleihagentur: Altman - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Altman - Kino
Im Kino
 
VON MENSCHEN UND PFERDEN ist ein Film über die Liebe, in all ihren Formen und ihren Irrungen und Wirrungen. Aus dem Blickwinkel der Pferde betrachtet erscheint das Verhalten der Menschen geradezu tragisch-komisch bis absurd

Regie
Benedikt Erlingsson

In einem abgelegenen Tal in Island beobachten Nachbarn einander, als wäre Intimität die wertloseste Nebensache der Welt. Der erste offizielle Besuch von Kolbeinn (Ingvar Eggert Sigurðsson) bei der jungen Witwe Solveig (Charlotte Bøving) wird folglich streng überwacht – aus Distanz und mit entsprechend vielen Ferngläsern. Solveigs Hengst Brúnn und Kolbeinns Stute Grána interessiert das wenig. Unter Beobachtung aller kommen die Isländer-Pferde zu genau der Sache, an die die frisch Verliebten kaum wagen zu denken. VON MENSCHEN UND PFERDEN ist ein Film über die Liebe, in all ihren Formen und ihren Irrungen und Wirrungen. Aus dem Blickwinkel der Pferde betrachtet erscheint das Verhalten der Menschen geradezu tragisch-komisch bis absurd. Das Spielfilmdebüt des isländischen Schauspielers und Theaterregisseurs Benedikt Erlingsson betört durch fantastische Bildwelten, schrägen Humor und einem Faible für skurrile Gestalten – sowohl bei den Menschen als auch den Pferden. Der witzig-charmante Episodenfilm war Islands Kandidat für den Oscar als Bester nicht-englischsprachiger Film. Produziert wurde der vielfach ausgezeichnete Film von Islands Regielegende Friðrik Þór Friðriksson. Deutscher Ko-Produzent ist Christoph Thoke von Mogador Film.
Filmwelt Verleihagentur: Von Menschen und Pferden - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Von Menschen und Pferden - Kino
Im Kino
 
Nachdem Olivier Assayas zuletzt mit seinen Filmen Carlos - Der Schakal und Die wilde Zeit begeisterte, entwirft er in CLOUDS OF SILS MARIA nun das intime Portrait dreier Frauen, in deren Zentrum Juliette Binoche als Schauspiel-Diva Maria Enders steht, die sich mit der Vergänglichkeit ihrer Jugend konfrontiert sieht.

Regie
Olivier Assayas
Darsteller
Juliette Binoche, Kristen Stewart, Chloë Grace Moretz, Lars Eidinger, Hanns Zischler, Angela Winkler, Johnny Flynn, Brady Corbet, Nora von Waldstätten, Aljoscha Stadelmann, Luise Berndt, Gilles Tschudi, Benoit Pevereilli, Claire Tran, Stuart Manashil, Peter Farkas, Ricardia Bramley, Caroline de Maigret, Arnold Giamara, Ben Posener, Sean McDonagh

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erhält die international gefeierte Schauspielerin Maria Enders (Juliette Binoche) das Angebot, in der Wiederaufführung eines Theaterstücks zu spielen, mit dem ihr vor 20 Jahren der Durchbruch gelang. Damals hatte sie die Rolle der Sigrid übernommen, eine verführerische junge Frau, die auf ihre Vorgesetzte Helena eine ganz besondere Faszination ausübt und sie schließlich in den Selbstmord treibt. Anders als vor 20 Jahren soll Maria Enders diesmal jedoch nicht Sigrid sondern die ältere Helena spielen, so der Wunsch von Regisseur Klaus Diesterweg (Lars Eidinger). Gemeinsam mit ihrer Assistentin Valentine (Kristen Stewart) fährt sie nach Sils Maria, um dort, in der Abgeschiedenheit der Alpen, das Stück zu proben. Als Sigrid ist Jo-Ann Ellis (Chloë Grace Moretz) vorgesehen, ein junges Starlet aus Hollywood mit Neigung zum Skandal. Eine charmante, aber nicht ganz durchsichtige junge Frau - und ein beunruhigendes Spiegelbild ihrer selbst, dem sich Maria nun gegenüber sieht.
Filmwelt Verleihagentur: Clouds of Sils Maria - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Clouds of Sils Maria - Kino
Im Kino
 
DAS SALZ DER ERDE präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure.

Regie
Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten. DAS SALZ DER ERDE präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.
Filmwelt Verleihagentur: Das Salz der Erde - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Das Salz der Erde - Kino
Im Kino
 
Ein todsicherer Job – und das Leben kann beginnen!

Regie
Ute Wieland
Darsteller
François Goeske, Wotan Wilke Möhring, Anna Fischer, Nicolette Krebitz, Martin Brambach, Clemens Schick, Jannis Niewöhner, Emilia Schüle, Hannelore Elsner

BESSER ALS NIX erzählt die Geschichte des 19jährigen Tom, der zwischen Planlosigkeit, Freiheitsdrang und der Sehnsucht nach Geborgenheit den richtigen Platz im Leben sucht. Während sein bester Kumpel Mike (Jannis Niewöhner) an Autos schraubt und mit seiner Freundin Maren (Emilia Schüle) nichts anbrennen lässt, hat Tom (François Goeske) eine etwas außergewöhnlicher Beschäftigung: Er verkauft Särge und „Urnen des Monats“ an Trauernde, deren Liebsten gerade das Zeitliche gesegnet haben. „Bestattungsfachkraft“ hatte ihm die freundliche Dame von der Berufsberatung ans Herz gelegt, und genau deswegen steht er jetzt im Bestattungsinstitut „Heimkehr“ und muss sich an seine nicht ganz alltäglichen Kollegen gewöhnen. Und auch wenn Tom selbst seiner Berufwahl anfangs skeptisch gegenüber stand: Für ihn läuft es langsam aber sicher richtig rund – bis etwas passiert…
Filmwelt Verleihagentur: Besser als nix - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Besser als nix - Kino
Im Kino
 
Auf einem Trip durch das komplette Wacken-Universum wird man mit WACKEN 3D hautnah dabei sein und das Festival in all seiner Vielfalt, seiner Stimmung und seiner ungebändigten Wucht „live“ miterleben können.

Regie
Norbert Heitker

“Wacken“ ist einzigartig. Unbeschreiblich. Fast Legende. Einmal im Jahr, an drei Tagen im August, ist das kleine Dorf in der norddeutschen Provinz Epizentrum, Massenphänomen und Welthauptstadt der etwas härteren Gangart. Dann reisen knapp 75.000 „Metalheads“ aus der ganzen Welt zum Wacken Open Air an, um ihrer Musik und deren Hohepriestern - den größten Bands der internationalen Metal-Szene - zu huldigen. Und natürlich um gemeinsam zu feiern.
Filmwelt Verleihagentur: Wacken 3D - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Wacken 3D - Kino
Im Kino
 
Regie
Harald Bergmann
Filmwelt Verleihagentur: Der Schmetterlingsjäger - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Der Schmetterlingsjäger - Kino
Im Kino
 
Witzig und einfühlsam zugleich erzählt Regisseur Anthony Marciano eine Geschichte zweier Ehen, bei denen die Männer – wie große Jungs – lieber nochmal ausbrechen.

Regie
Anthony Marciano
Darsteller
Alain Chabat, Max Boublil, Sandrine Kiberlain, Mélanie Bernier

Als der etwas durchgeknallte Möchtegern-Musiker Thomas (Max Boublil) seine Freundin Lola (Mélanie Bernier) mit einem Verlobungsring überrascht, sagt sie sofort ja. Doch als sie ihn ihren Eltern vorstellt, nehmen die Dinge einen anderen Lauf, als sie gedacht hatte. Thomas‘ zukünftiger Schwiegervater Gilbert (Alain Chabat), der eine gefühlte Ewigkeit verheiratet ist, verbringt die Tage neuerdings gefrustet auf dem Sofa. Er hat seine Firma verkauft, aber was seine Situation noch schlimmer macht, ist für ihn ganz klar: seine Ehe. Anstatt sich über seinen neuen Schwiegersohn zu freuen, warnt er Thomas vorm Heiraten, dem größten Fehler, den ein Mann machen kann! Thomas lässt sich von Gilberts schlechter Laune aber nicht abschrecken, und schon der erste Ausflug zu zweit weckt den großen Jungen in Gilbert. Von da an lässt er keine Gelegenheit aus, Thomas dazu zu bringen, nicht an die bevorstehende Hochzeit zu denken, sondern lieber mit ihm die Sau raus zu lassen. Die beiden starten in ein neues Leben voller Partys, Frauen und Blödsinn und es dauert nicht lange, bis Lola und ihre Mutter die Nase voll von ihnen haben. Gilbert und Thomas müssen erkennen, was der Preis für ihre neu gewonnen Freiheiten ist. Doch ist jetzt schon alles zu spät?
Filmwelt Verleihagentur: Grosse Jungs - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Grosse Jungs - Kino
Im Kino
 
In seinem biographischen Dokumentarfilm THE UNKNOWN KNOWN zeichnet Oscar®-Preisträger Errol Morris das faszinierende Porträt von Donald Rumsfeld.

Regie
Errol Morris
Darsteller
Donald Rumsfeld

In seinem biographischen Dokumentarfilm THE UNKNOWN KNOWN zeichnet Oscar®-Preisträger Errol Morris das faszinierende Porträt von Donald Rumsfeld, der als US-Verteidigungsminister in der Ära George W. Bush verantwortlich für den Krieg gegen den Irak war. Der inzwischen 80jährige war bekannt für seinen rauen Ton und seinen zuweilen galligen Humor. Fast 50 Jahre gehörte er dem Kongress an, war im Zentrum der Macht im Weißen Haus und zweimal im Pentagon. In seinen Memoiren unter dem Titel Known and Unknown zeigte er kaum Selbstkritik oder Einsicht. Morris lässt Rumsfeld nicht in Form eines gewöhnlichen Interviews zu Wort kommen – er lässt ihn durch seine eigenen Zitate sprechen. Das gewaltige Archiv von Notizen - Rumsfeld selbst nennt sie "Snowflakes" - die er im Laufe seiner politischen Laufbahn angehäuft hat, geben einen Einblick in die jüngste Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika – eine Geschichtsschreibung allerdings, wie Rumsfeld sie uns vorgeben wollte. Die Konzentration auf diese Notizen oder "Snowflakes" mit ihren Rätseln und Widersprüchen öffnet dem Zuschauer die unbekannte Gedankenwelt des Donald Rumsfeld.
Filmwelt Verleihagentur: The Unknown Known - Kino
Filmwelt Verleihagentur: The Unknown Known - Kino
Im Kino
 
FINDING VIVIAN MAIER berührt das Mysterium einer Frau, die ihr Leben für die Photographie lebte und dies bis zu ihrem Tod mit Niemand teilte. Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts.

Regie
John Maloof, Charlie Siskel

Vivian Maier lebte als Nanny in Chicago und New York. Sie galt als exzentrische Frau, die nie ohne ihre Kamera das Haus verlies. Mit den in ihre Obhut gegebenen Kindern unternahm sie Streifzüge auch in die Teile der Stadt, in der die weniger Privilegierten lebten. Zahlreiche Fotos zeigen Menschen in einem zufälligen, aber höchst berührenden Moment. Neben der überwältigenden Anzahl von Fotos, die der Regisseur John Maloof zufällig bei einer Versteigerung entdeckte, hinterließ Vivian Maier ihre Filme und eine große Anzahl an Zeitungsausschnitten. Die Person Vivian Maier bleibt ein Geheimnis. John Maloof und Charlie Siskel zeichnen das Porträt dieser Frau, zeigen ihre Fotos und Filme. Dem Mensch Vivian Maier versuchen sie durch Interviews mit ihren ehemaligen Kindern und Auftraggebern näher zu kommen. VINDING VIVIAN MAIER ist die spannende Spurensuche im Leben einer Frau, die ihre Umwelt und sich selbst in bewegenden Momenten auf ihren Fotos festhielt – selbst aber keine Spuren hinterließ.
Filmwelt Verleihagentur: Finding Vivian Maier - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Finding Vivian Maier - Kino
Im Kino
 
Willkommen bei den Coskuns! Entwaffnend sympathisch und mit viel Witz und Herz erzählt die Multikultikomödie vom deutschen Alltag einer türkischen Familie.

Regie
Buket Alakus
Darsteller
Idil Üner, Adnan Maral, ?iir Elo?lu, Sesede Terziyan, Demet Gül, Julia Dietze, Max von Thun, Janek Rieke, Steffen Groth

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Hatice Akyün, in dem sie sehr humorvoll ihre Erfahrungen und Erlebnisse als Deutschtürkin im fremden eigenen Land schildert, spielt EINMAL HANS MIT SCHARFER SOSSE mit sämtlichen Klischees deutsch-türkischer Eigenheiten, Sitten und Gebräuche - und ironisiert sie liebenswert, locker-leicht und witzig. Während Vater Ismael (Adnan Maral) stolz seinen Mercedes durch Salzgitter kutschiert und Mutter Emine (Şiir Eloğlu) dazu drängt, zwischen Baklava und Börek ihre Deutschkenntnisse für den Einbürgerungstest aufzupolieren, hält er doch stur an einer alten anatolischen Tradition fest: Zuerst muss die ältere Tochter Hatice (Idil Üner) unter der Haube sein, dann erst darf auch ihre jüngere Schwester Fatma (Sesede Terziyan) heiraten. Doch Fatma ist - schon bald für jeden sichtbar - schwanger, und Hatice muss sich ihrer Schwester zuliebe mit der Männersuche beeilen. Wenn das so einfach wäre, denn ihre Vorstellungen sind klar - ein Türke darf es nicht sein, für sie kommt nur ein Deutscher in Frage. Dem aber doch bitte trotzdem nicht ganz das türkische Feuer fehlen sollte. Was jetzt schnell her muss ist ein „Hans mit scharfer Soße“ - wo aber soll Hatice den nur finden..?
Filmwelt Verleihagentur: Einmal Hans mit scharfer Soße - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Einmal Hans mit scharfer Soße - Kino
Im Kino
 
“Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns erzählen?”

Regie
Wim Wenders, Michael Glawogger, Michael Madsen, Robert Redford, Margreth Olin, Karim Ainouz

KATHEDRALEN DER KULTUR lässt sechs hervorragende und höchst unterschiedliche Bauwerke für sich selbst sprechen. Das 3D-Filmprojekt erkundet, wie Gebäude unsere Kultur reflektieren. Aufgeladen mit den Gedanken und Gefühlen der Personen, die sie erbauten und die sie benutzen, sind diese Gebäude voller Zeugnisse der Vergangenheit, der Gegenwart und sogar der Zukunft. Sie besitzen ein Gedächtnis und sind ein Abbild unserer Gesellschaft. Sechs renommierte internationale Regisseure verleihen dem Projekt ihren jeweils eigenen Stil und beantworten in einer unverwechselbaren Handschrift die Frage: “Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns erzählen?”
Filmwelt Verleihagentur: Kathedralen der Kultur - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Kathedralen der Kultur - Kino
Im Kino
 
... Es geht um Störungen und Zerstörung von Erzählung. Die Figuren und der Lauf des Films verändern sich dabei ständig.

Regie
Lola Randl
Darsteller
Samuel Finzi, Mario Adorf, Maria Kwiatkowsky, Sunnyi Melles, Bastian Trost, Irm Hermann, Luc Feit, Marie Rosa Tietjen, Sebastian Weber, Mira Partecke, Jürgen Rissmann, André Jung

Eigentlich drehte Lola Randl DIE ERFINDUNG DER LIEBE bereits 2011, vor DIE LIBELLE UND DAS NASHORN (Filmfest München 2012). Doch dann starb Hauptdarstellerin Maria Kwiatkowsky, die Dreharbeiten wurden abgebrochen. Nun hat Lola Randl den Film vollendet, umgebaut, hat einen neuen Film aus dem alten erschaffen. Einen Film, der zart ist und radikal: ein Stückwerk, das sich emotional doch zu einem Ganzen fügt; ein Werk, das das Filmemachen, seine Leidenschaft, seine Tragik, seinen Zynismus, sein Scheitern und sein Gelingen zeigt. Wir sehen Szenen des ersten Drehs, verknüpft mit neu gedrehtem Material. Am Ende des Films fügen sie sich natürlich in die Erzählung ein, in der es um die verkaufte Liebe eines Paares geht. Der Mann heiratet eine Reiche wegen des Geldes, das junge renitente Mädchen bleibt ein Störfaktor. Es geht um Störungen und Zerstörung von Erzählung. Die Figuren und der Lauf des Films verändern sich dabei ständig.
Filmwelt Verleihagentur: Die Erfindung der Liebe - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Erfindung der Liebe - Kino
Im Kino
 
"Eine solche Geschichte muss erzählt werden", basierend auf der Lebensgeschichte von Yoram Fridmannach dem Bestseller "Lauf, Junge, lauf" von Uri Olev

Regie
Pepe Danquart
Darsteller
Andrzej Tkacz, Kamil Tkacz, Elisabeth Duda, Itay Tiran, Zbigniew Zamachowski, Jeanette Hain, Lukasz Gajdzis, Rainer Bock

Srulik (Andrzej und Kamil Tkacz) ist knapp neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in das riesige, unwegsame Waldgebiet Kampinoski und muss dort lernen, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt in der Wildnis zu überleben. Wie man auf Bäumen schläft, Kleintiere jagt und sich von Beeren ernährt. Von einem unerschütterlichen Überlebensinstinkt getrieben, übersteht er die ersten Monate seiner Flucht. Doch die eisige Kälte des Winters und die unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück. Wie kann er erkennen, wem er vertrauen kann und wem nicht? Nur wenige Menschen sind bereit, ihr Leben zu riskieren für einen kleinen fremden Jungen, der ein Jude sein könnte. Erst als er eines Tages an die Tür der alleinstehenden Bäuerin Magda Janczyk (Elisabeth Duda) klopft, deren Mann und Söhne sich den Partisanen angeschlossen haben, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleich schmerzlichste Lektion, um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek durchzuschlagen. Auf seiner dreijährigen Odyssee durch das besetzte Polen bleibt die Angst vor Entdeckung sein ständiger Begleiter. Er begegnet Menschen, die ihm helfen, aber auch solchen, die ihn verraten. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen.
Filmwelt Verleihagentur: Lauf Junge lauf - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Lauf Junge lauf - Kino
Im Kino
 
„Gott bestraft mich für meine früheren Sünden, indem er mich am Leben hält und mir so viel Schmerz zufügt, wie er kann.“ GINGER BAKER

Regie
Jay Bulger
Darsteller
Ginger Baker, Eric Clapton, Carlos Santana, Femi Kuti, Charlie Watts, Mickey Hart

Ginger Baker ist der beste Schlagzeuger der Welt! Der „Teufelsschlagzeuger“ ist der exzentrische Mittelpunkt des schlagkräftigen Dokumentarfilms BEWARE OF MR. BAKER. Bekannt wurde er mit den Bands ‚Cream’ und ‚Blind Faith’, zu sich selbst fand er jedoch erst in den frühen 70ern in Nigeria durch die Bekanntschaft mit Fela Kutis Afrobeat. Ginger Baker führte ein Leben im Rausch von Musik und Drogen. BEWARE OF MR. BAKER ist die Lebensgeschichte des heute 73-jährigen brachial-brillanten Schlagzeugers, der seine Karriere in Alexis Korners ,Blues Incorporated‘ und der ‚Graham Bond Organization’ begann. Im Film kommen diese und andere seiner alten Zeit- und Musikgenossen wie Eric Clapton, Steve Winwood, Charlie Watts, Carlos Santana und seine Ex-Frauen sowie einige Kinder zu Wort. Mittlerweile leben der Drummer und seine vierte Frau zusammen mit 39 Polo-Ponys in Südafrika, die, wie er sagt, zu seinem finanziellen Ruin geführt haben.
Filmwelt Verleihagentur: Beware of Mr. Baker - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Beware of Mr. Baker - Kino
Im Kino
 
Eine kleine Prise Glück kann das Leben verändern: Vor der Kulisse der Millionenmetropole Mumbai erzählt das bewegende Feelgood-Movie LUNCHBOX die Geschichte zweier einsamer Seelen, Ila und Saajan, die ein Wink des Schicksals zusammenführt.

Regie
Ritesh Batra
Darsteller
Irrfan Khan, Nimrat Kaur, Nawazuddin Siddiqui, Denzil Smith, Bharati Achrekar, Nakul Vaid, Yashvi Puneet Nagar, Lillete Dubey

Ila (Nimrat Kaur) möchte ihrer Ehe wieder mehr Würze verleihen. Mit ihren Kochkünsten will sie ihren Mann zurück gewinnen, denn die Hausfrau in der indischen Millionenstadt Mumbai fühlt sich seit geraumer Zeit vernachlässigt. Doch die ganz besondere Lunchbox, die sie ihm für die Mittagspause vorbereitet, gerät über die Dabbawallas – Lieferanten, die tagtäglich Tausende von Mumbaier Ehemännern mit den Köstlichkeiten ihrer Frauen beliefern – irrtümlich zu Saajan (Irrfan Khan), einem Büro - angestellten, der kurz vor dem Ende seines Berufslebens steht und genau wie Ila eine einsame Großstadtseele ist. Als ihr Mann nicht reagiert, legt die verwunderte Ila am folgenden Tag eine Nachricht in die nächste Lunchbox – und erhält eine Antwort von Saajan. Ila wiederum antwortet ihm, und so beginnen sie sich regelmäßig Botschaften zu schicken, in denen sie sich dem anderen immer mehr offenbaren. Sie gestehen sich ihre Einsamkeit und ihre Ängste, ihre Erinnerungen und ihre kleinen Freuden. Und spenden einander Trost und geben sich Halt in einer Stadt, die schon so viele Träume und Hoffnungen ihrer Bewohner unter sich begraben hat. Sie haben sich noch nie gesehen, doch mit ihren Botschaften beginnen sie, sich in die realen Leben des anderen zu schleichen…
Filmwelt Verleihagentur: The Lunchbox - Kino
Filmwelt Verleihagentur: The Lunchbox - Kino
Im Kino
 
Vier Plastikweihnachtsbaumfabrik-Facharbeiter mit krimineller Vergangenheit gewinnen gemeinsam zu Weihnachten den Jackpot beim Pferderennen. Aber teilen ist auch zum Fest der Liebe nicht wirklich angesagt.

Regie
Magnus Martens
Darsteller
Kyrre Hellum, Henrik Mestad, Marie Blokhus, Mads Ousdal

JACKPOT ist ein schräger, schwarzhumoriger und bizarrer Film, der den Vergleich mit Tarantino nicht scheuen muß. Vier Plastikweihnachtsbaumfabrik-Facharbeiter mit krimineller Vergangenheit gewinnen gemeinsam zu Weihnachten den Jackpot beim Pferderennen. Aber teilen ist auch zum Fest der Liebe nicht wirklich angesagt. Was tun? Lassen Sie sich überraschen und staunen Sie, was Oscar, Thor, Billy und Tresko tun um die Summe jeweils für sich zu behalten.
Filmwelt Verleihagentur: Jackpot - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Jackpot - Kino
Im Kino
 
BLACKFISH erzählt die Geschichte von Tilikum, einem der bei SeaWorld gehaltenen Orcas, der in Gefangenschaft mehrere Menschen getötet hat.

Regie
Gabriela Cowperthwaite
Darsteller
Kim Ashdown, Ken Balcomb, Samantha Berg, Dawn Brancheau, Dave Duffus, Daniel Patrick Dukes, Howard Garrett, Dean Gomersall, John Hargrove, Carol Ray

Im Februar 2010 wurde Dawn Brancheau, eine erfahrene SeaWorldtrainerin, von dem rund 5440 Kilo schweren Orca-Bullen Tilikum getötet. In den Medien kursierten Vermutungen über ihren Pferdeschwanz als Auslöser, dass sie ausgerutscht sei, und dass solche Vorfälle fast nie passieren, weil in diesen Parks die Tiere glücklich und die Trainer sicher sind... Aber warum sollte ein höchst intelligentes Tier seinen Trainer angreifen – also quasi die Hand beißen, die es füttert? Seit er 1983 als zweijähriges Kalb vor Island von seiner Mutter getrennt und gefangen wurde, befindet sich Tilikum in der Obhut von Menschen. Er landet zunächst im kanadischen Pacific Sealand Vergnügungspark, wo er täglich nach Ende der Vorführungen in einem engen Metallpool bis zum nächsten Morgen ausharren muss. 1991 stürzt eine 20-jährige Aushilfstrainerin in das Becken, in dem sich Tilikum und zwei Weibchen befinden. Sie wird von den Tieren unter Wasser gezogen und ertrinkt. SeaWorld erwirbt daraufhin den mächtigen Walbullen. Aber von dem Vorfall in Kanada erfahren seine neuen Trainer nichts. Als Zuchtbulle ist Tilikum für SeaWorld von unschätzbarem Wert, als Massenattraktion ebenso. Aber 2010 kommt es auch bei SeaWorld zur Tragödie: Der Wal verweigert zunächst die Kooperation mit Dawn Brancheau, dann zieht er sie vom Beckenrand unter Wasser und tötet sie. SeaWorld spielt die Brisanz des Unfalls herunter, sieht keinerlei Zusammenhang zwischen Tilikums Aggression und dem Umstand, dass er seit 30 Jahren in Gefangenschaft lebt, den Großteil davon in Einzelhaft. Dokumentarfilmerin Gabriela Cowperthwaite lässt parallel zu Tilikums trauriger und zutiefst anrührender Lebensgeschichte ehemalige SeaWorldtrainer zu Wort kommen, Walforscher und Zeugen der Unfälle.
Filmwelt Verleihagentur: Blackfish - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Blackfish - Kino
Im Kino
 
Balogs beeindruckende Zeitrafferaufnahmen von ästhetischer Schönheit verwandeln Jahre in Sekunden. Er zeigt, wie Berge aus Eis, die bereits seit Jahrhunderten existieren, in rasender Geschwindigkeit verschwinden.

Regie
Jeff Orlowski

Der anerkannte Naturfotograf und Wissenschaftler James Balog stand dem Klimawandel lange Zeit skeptisch gegenüber und spöttelte über die akademische Naturforschung. Doch während seiner Langzeitstudie EIS (Extreme Ice Survey) fand er unwiderlegbare Beweise für die Klimaveränderungen unseres Planeten. Für seinen Film CHASING ICE arbeitete Balog mit speziell entwickelten Zeitrafferkameras. Mit diesen technisch revolutionären Kameras zeichnete er über mehrere Jahre die Veränderung der Gletscher auf. Es entstanden atemberaubende Bilder von den Folgen der Erderwärmung unseres fragilen Planeten. Balogs beeindruckende Zeitrafferaufnahmen von ästhetischer Schönheit verwandeln Jahre in Sekunden. Er zeigt, wie Berge aus Eis, die bereits seit Jahrhunderten existieren, in rasender Geschwindigkeit verschwinden. Balog und seine Mannschaft von jungen Abenteurern bereisten die lebensfeindlichen Gebiete der Arktis. Der Fotograf riskierte nicht nur seine Karriere, sondern auch sein Leben, um diese dramatischen Veränderungen zu dokumentieren. Während die Diskussion über seine Ergebnisse die Wissenschaftler in den USA und in anderen Ländern spaltet und die Intensität von Naturkatastrophen zunimmt, zeigt CHASING ICE einen engagierten Experten, der versucht, uns trotz aller drastischer Veränderungen ein wenig Hoffnung für unseren Planeten zu schenken.
Filmwelt Verleihagentur: Chasing Ice - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Chasing Ice - Kino
Im Kino
 
Seit über 40 Jahren steht für den Architekten und Städteplaner Jan Gehl das Leben der Menschen in Großstädten im Mittelpunkt seiner visionären und revolutionären Arbeit.

Regie
Andreas M. Dalsgaard
Darsteller
Jan Gehl, Iqbal Habib, A K M Abul Kalam, Jiangyan Wang, Bob Parker, Ruhan Shama, He Dongquan, David Sim, Lars Gemzøe, Janette Sadik-Khan, Jeff Risom, Mark Gorton, Paul Steely White, Kristian Villadsen, Rob Adams, Robert Doyle, Helle Søholt, Khondker Neaz Rahman, Dr. M. Mostafa Zaman, Abu Naser Khan, Hugh Nicholson, Coralie Winn

Jan Gehl und seine Kollegen haben es sich zur Aufgabe gemacht, neues Leben in die Innenstädte zu bringen, sie wieder lebenswert zu machen. Ihre Städteplanung zielt auf die Optimierung der Beziehung zwischen gebauter Umwelt und der Lebensqualität ihrer Bewohner. Sie wollen die Großstädte von der Überflutung durch Autos bewahren, Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer schaffen, öffentliche Plätze „zurückerobern”. Prominente Beispiele dafür sind die Fußgängerzone und die Fahrradwege in Kopenhagen, die Wiederbelebung der Innenstadt von Melbourne, die Fußgängerbereiche mit Sitzgelegenheiten auf dem Times Square in New York, der Wiederaufbau nach einem Erdbeben der Innenstadt von Christchurch, Neuseeland, in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnern, die Millionenstädte Chongqing in China und Dhaka in Bangladesch – der nachhaltige Ansatz Jan Gehls und der Architekten, die seinem Weg folgen, veränderten diese Innenstädte merklich zu Gunsten ihrer Bewohner. THE HUMAN SCALE präsentiert die einzigartigen Möglichkeiten der Städtebauer und Architekten, Visionen von menschlichem und nachhaltigem Stadtleben aufzuzeigen. Regisseur Andreas M. Dalsgaard hat mit THE HUMAN SCALE ein ästhetisches Experiment geschaffen, einen wichtigen und inspirierenden Film – für alle Seiten: Verantwortliche in der Städteplanung, Architekten, aber auch für ein breites Kinopublikum. THE HUMAN SCALE ist die Dokumentation einer Zukunft, die uns längst eingeholt hat.
Filmwelt Verleihagentur: The Human Scale - Kino
Filmwelt Verleihagentur: The Human Scale - Kino
Im Kino
 
Martin ist ein Poet, ein stiller, aber beharrlicher Träumer, der seit Jahren an seinem großen Theaterstück über Luftschlösser, fliegende Piraten und eine kämpferische Prinzessin arbeitet.

Regie
Boris Kunz
Darsteller
Claudia Eisinger, Nicholas Reinke, Lucy Wirth, Peter Nitzsche, Matthias Brenner, Doris Buchrucker, Dietrich Hollinderbäumer, Hartmut Schreier

Heimliches Vorbild für seine Hauptfigur ist seine beste Freundin Isabel, eine junge Frau mit frechem Mundwerk, die rund um den Globus einen Kampf gegen Gentechnik-Saatgut führt. Und schon morgen wird sie wieder aufbrechen, für drei Jahre in das von Dürre geplagte Mali im Herzen Afrikas. Ausgerechnet am Abflugschalter gesteht Martin ihr seine Liebe. Ein Geständnis, das für Isabel vor einiger Zeit noch die Welt bedeutet hätte, doch das jetzt eigentlich zu spät kommt... Als Isabels Flug sich um mehrere Stunden verschiebt, bricht sie in die Stadt auf, um mit Martin zu sprechen, doch der ist unauffindbar. Erst mitten in der Nacht treffen sich die beiden vor Martins Wohnungstür und ihnen bleiben drei Stunden Zeit, sich zu entscheiden.
Filmwelt Verleihagentur: Drei Stunden - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Drei Stunden - Kino
Im Kino
 
FILL THE VOID gibt in ruhigen, stimmungsvollen Bildern einen bemerkenswerten Einblick in die uns größtenteils unbekannte Welt einer orthodoxen chassidischen Gemeinschaft.

Regie
Rama Burshtein
Darsteller
Hadas Yaron, Yiftach Klein, Irit Sheleg, Chaim Sharir, Razia Israely, Hila Feldman

Die 18jährige Shira aus einer orthodoxen chassidischen Gemeinde in Tel Aviv bereitet sich auf ihre Heirat vor – mit einem von der Familie vorgeschlagenen, vielversprechenden jungen Mann. Doch die heile Familien welt zerbricht, als am Purimfest ihre Schwester bei der Geburt des Kindes stirbt. Zurück bleiben der Ehemann Yochay mit dem Neugeborenen und die trauernde Familie. Shira wird mit dem Vorschlag konfrontiert, ihren verwitweten Schwager zu heiraten und dessen Kind eine Mutter zu sein. Die junge Frau steht vor der schweren Entscheidung ihrem Herzen oder den Wünschen ihrer Familie zu folgen.
Filmwelt Verleihagentur: An ihrer Stelle - Kino
Filmwelt Verleihagentur: An ihrer Stelle - Kino
Im Kino
 
Sie verletzen sich, sie wissen nicht weiter, können nicht mit- und nicht ohne einander. Laurence und Fred. Laurence. Fred. Fred und Laurence. Laurence anyways…

Regie
Xavier Dolan
Darsteller
Melvil Poupaud, Suzanne Clément, Nathalie Baye, Monia Chokri

Laurence (Melvil Poupaud) und seine Freundin Fred (Suzanne Clément) sind seit zwei Jahren ein Paar, lieben sich bedingungslos und genießen ihr gemeinsames Leben. Bis Laurence sich eingestehen muss, dass er sich im falschen Körper gefangen fühlt und lieber als Frau leben möchte. Als er sich Fred offenbart, ändert das alles. Oder vielleicht nicht? Denn Laurence’ Gefühle für Fred sind immer noch dieselben. Auch Fred liebt Laurence weiterhin, weiß aber nicht, wie sie damit umgehen soll, ob ihre Liebe stark genug ist. Sie weiß nur, dass sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen kann. Gemeinsam kämpfen sie, gegen alle Widerstände, gegen die Vorurteile der anderen und gegen die eigenen Zweifel. Um sich selbst, um eine Liebe, die am Abgrund steht, die aber so groß ist, dass sie es schaffen können. Sie verletzen sich, sie wissen nicht weiter, können nicht mit- und nicht ohne einander. Laurence und Fred. Laurence. Fred. Fred und Laurence. Laurence anyways…
Filmwelt Verleihagentur: Laurence Anyways - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Laurence Anyways - Kino
Im Kino
 
Paris in den frühen 1970er Jahren. Gilles (Clément Métayer), ein junger Student, lässt sich von der politisch aufgeladenen und kreativen Aufbruchstimmung seiner Zeit mitreißen und engagiert sich mit seinen Freunden für eine neue Gesellschaftsordnung.

Regie
Olivier Assayas
Darsteller
Clément Métayer, Lola Créton, Félix Armand, Carole Combes, India Salvor Menuez, Hugo Conzelmann

Dabei lernt er Christine (Lola Créton) kennen, die für die gleiche Sache kämpft wie er, und verliebt sich in sie. Neben der Liebe entdeckt er die Welt der Kunst und sein Interesse für Malerei und Film. Selbst sehr talentiert erkennt Gilles, dass die Zeit gekommen ist, seinem Leben eine Richtung zu geben – und sucht, hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Christine, seinen Freunden, seinen politischen Überzeugungen und seinen ganz persönlichen Träumen seinen eigenen Weg. Es sind bewegte Zeiten, und er muss klare Entscheidungen treffen, um den richtigen Platz im Leben zu finden… Nach Carlos - Der Schakal, seinem gefeierten letzten Film, bleibt Olivier Assayas mit DIE WILDE ZEIT den ereignisreichen 1970er Jahren treu, erzählt diesmal aber eine autobiografisch angelehnte und damit auch sehr persönliche Geschichte. Sehnsuchtsvoll, leidenschaftlich und in träumerisch stimmungsvollen Bildern blickt er in seinem Film zurück auf eine Zeit, in der alles möglich zu sein scheint, in der sich alles verändert, sich manche Träume erfüllen und andere als Illusionen erweisen, und in der Entscheidungen für ein ganzes Leben getroffen werden. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2012 wurde Olivier Assayas für DIE WILDE ZEIT mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.
Filmwelt Verleihagentur: Die wilde Zeit - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die wilde Zeit - Kino
Im Kino
 
Es ist eine phantastische Kulisse, im Sommer 2011. Die deutsche Frauenfußballmannschaft tritt im Berliner Olympiastadion vor 74.000 begeisterten Zuschauern zu ihrem ersten Spiel an.

Regie
Sung Hyung Cho
Darsteller
Lira Bajramaj, Uschi Holl, Dzsenifer Marozsán, Anja Mittag, Bianca Schmidt

Davon hatten die Fußballerinnen geträumt: Dass ihr Sport in der Mitte der Gesellschaft ankommen würde. Und davon, dass sie ihrem Publikum ein neues Sommermärchen bescheren könnten. Dann die Enttäuschung: Das Team der Gastgeber schied im Viertelfinale gegen Japan aus. Der neue Dokumentarfilm von Sung-Hyung Cho („Full Metal Village“) zeigt, was man auf dem Platz nicht sieht: die monatelangen Vorbereitungen, das Training. Und er lässt Spielerinnen sehr unterschiedlichen Temperaments erzählen: von Lira Bajramaj, die in den Medien als Miss WM gehandelt wurde, bis zu der burschikosen Newcomerin Dszenifer Marozsán. So entsteht ein Gruppenporträt jenseits der Klischees: von jungen Frauen, die leidenschaftlich gerne kicken, aber auch als Physiotherapeutinnen, Studentinnen oder Sachbearbeiterinnen im Leben stehen. Und die deshalb auch mit Niederlagen, Verletzungspech und Enttäuschungen umgehen können. Ja, Frauen spielen Fußball. Und sie lackieren sich die Nägel. Willkommen im 21. Jahrhundert.
Filmwelt Verleihagentur: 11 Freundinnen - Kino
Filmwelt Verleihagentur: 11 Freundinnen - Kino
Im Kino
 
Ein melancholischer Detektiv (Gabriel Byrne). Eine geheimnisvolle Frau (Charlotte Rampling). Eine flüchtige Begegnung in einem Londoner Hochhaus, in dem ein Mann erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden wurde.

Regie
Barnaby Southcombe
Darsteller
Charlotte Rampling, Gabriel Byrne, Eddie Marsan, Jodhi May, Ralph Brown, Max Deacon, Honor Blackman, Hayley Atwell

Statt sich auf die Mordermittlung zu konzentrieren, lässt sich der Polizist in den Bann der rätselhaften Unbekannten ziehen, die mit seinem Fall vielleicht mehr zu tun hat, als er wahrhaben will und sie sich eingesteht. Aus einem raffiniert gesponnenen Netz aus Ahnungen, Andeutungen und Erinnerungen steigt langsam eine schier unerträgliche Wahrheit auf, deren Spuren weit in eine verdrängte Vergangenheit reichen.
Filmwelt Verleihagentur: I, Anna - Kino
Filmwelt Verleihagentur: I, Anna - Kino
Im Kino
 
Regisseur Rainer Matsutani hat mit ZIMMER 205 einen packenden deutschen Psychothriller geschaffen, der erfolgreich an internationale Filme des Genres anknüpft und dennoch seinen ganz eigenen Stil hat.

Regie
Rainer Matsutani
Darsteller
Jennifer Ulrich, Julia Dietze, Inez Björg David, Marleen Lohse, Florian Jahr, Tino Mewes, Daniel Roesner, Hans Uwe Bauer, André Hennicke, Gitta Schweighöfer

Katrin (JENNIFER ULRICH) kann es kaum erwarten, mit ihrem Studium zu beginnen. Endlich weg von zu Hause und der Aufsicht des überfürsorglichen Vaters, endlich weg von einer düsteren Vergangenheit – ein neuer Lebensabschnitt soll beginnen! Sie zieht in ein Studentenwohnheim, stürzt sich ins Uni-Leben und lernt schnell eine Clique aus höheren Semestern kennen. Dass ihre Vormieterin spurlos verschwunden ist, kümmert sie zunächst wenig. Doch kurz darauf findet sie das Videotagebuch der Vermissten, das ein grausames Licht auf ihre neue Clique wirft. Katrin versucht herauszufinden, was im Zimmer 205 passiert ist und weckt durch ihre Neugier die Dämonen der Vergangenheit. Was versuchen sie zu vertuschen? Ein unerklärlicher Bann zwischen ihr und der Verschwundenen sorgt für mysteriöse Todesfälle, und plötzlich steht Katrin im Zentrum der polizeilichen Ermittlungen. Dabei schwebt sie selbst in größter Lebensgefahr.
Filmwelt Verleihagentur: Zimmer 205 - Traust du dich rein? - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Zimmer 205 - Traust du dich rein? - Kino
Im Kino
 
Als Hannah Arendt (Barbara Sukowa) 1961 in Jerusalem den Gerichtssaal betritt, um für den renommierten The New Yorker über den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten, erwartet sie, auf ein Monster zu treffen. Stattdessen erlebt sie einen Niemand.

Regie
Margarethe von Trotta
Darsteller
Barbara Sukowa, Axel Milberg, Janet McTeer, Julia Jentsch, Ulrich Noethen, Michael Degen, Victoria Trauttmansdorff, Klaus Pohl, Nicholas Woodeson

Die geistlose Mittelmäßigkeit Eichmanns passt nicht zum abgrundtief Bösen seiner Taten. Dieser Widerspruch beschäftigt Hannah Arendt sehr. Zurück in New York liest sie hunderte Prozessakten, recherchiert, diskutiert mit ihrem Mann Heinrich Blücher (Axel Milberg) und ihren Freunden. Ab Februar 1963 erscheint unter dem Titel „Eichmann in Jerusalem“ ihre Artikelserie im The New Yorker. Mit ihrer These von der „Banalität des Bösen“ schockiert Arendt die Welt. Die Reaktionen sind verheerend und niederschmetternd. Hannah Arendt wird geächtet, angefeindet, verliert lebenslange Freunde. Das Unverständnis einiger ihrer Freunde trifft sie hart, weniger die Hetzkampagnen, die zahlreiche Medien entfachen. Dennoch bleibt sie konsequent bei ihrer Haltung, sie kämpft und scheut keine Auseinandersetzung, wenn es um für sie so wichtige Themen wie Totalitarismus und Macht geht. Denn sie will verstehen. Auch wenn das bedeutet, „dahin zu denken, wo es weh tut“.
Filmwelt Verleihagentur: Hannah Arendt - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Hannah Arendt - Kino
Im Kino
 
Die Nachwuchsautorin Ada und der alternde Leinwandstar Nino sitzen unfreiwillig in einem luxuriösen Hotel fest. Um die Zeit tot zu schlagen, lassen sie sich auf amüsante und bizarre Rollenspiele ein. Ihre Sicht auf das Leben ist voller Gegensätze, aber genau das zieht beide immer mehr an.

Regie
Lola Randl
Darsteller
Fritzi Haberlandt, Mario Adorf, Irm Hermann, Maria Faust, Rainer Egger, Samuel Finzi, Lina Beckmann, Sebastian Weber, Bastian Trost

Bei einer Lesung begegnen sich ADA HÄNSELMANN (Fritzi Haberlandt) und die Schauspieler-Legende NINO WINTER (Mario Adorf). Ada (32) stellt ihr Romandebüt vor, doch die zahlreichen Gäste interessieren sich nur für Nino (82) und seine Autobiografie „Ich kam, sah und liebte“. Ada ist ein bisschen genervt von dem Star, erst recht, als sie auf dem Rückweg zum Hotel Nino am Flughafen absetzen soll. Doch sein Flug wird abgesagt und beide treffen im Hotel wieder aufeinander. Dort erreicht Ada noch eine schlechte Nachricht: Ihr Freund, der sie abholen wollte, macht am Telefon mit ihr Schluss. Abends an der Hotelbar lässt Ada sich von Ninos Persönlichkeit und seinem Charme fesseln und er ist fasziniert von der Direktheit der jungen Frau. Ada verwickelt Nino in ein Spiel, er soll einen Detektiven spielen und sie beschatten:„Mr. Kimberly, ich habe einen Auftrag für Sie, den Sie nicht ablehnen können.“ Eigentlich würde Nino lieber den Gangster spielen, doch dann entdecken sie auf ihrer Tour durch die Stadt einen Mann, den sie in ihrer Phantasie zu einem Auftragskiller erklären und folgen ihm mit fast kindischer Spielfreude. Zurück im Hotel werden die Anonymität und der Luxus des Hotels zur Spielwiese ihrer Ideen. Zuerst ist die junge Ada die treibende Kraft. Sie schlägt jedem fünf Fragen vor, die der andere ehrlich beantworten muss. Nino ist skeptisch, aber dann lässt er sich von Adas Energie anstecken. Es werden hunderte Fragen, kleine und große, beiläufige und existentielle über das Leben, die Liebe, den Ruhm, die Vergänglichkeit: Wie sähe Nino als Frau aus, was hat sich die Natur gedacht, als sie die Familie erschuf, wie hört sich Liebe an, was bedeutet der Tod? Je näher sich die beiden kommen, desto offener werden ihre Fragen und umso ehrlicher ihre Antworten. Nino spürt, dass es in seinem Leben von diesen Nächten nicht mehr viele geben wird und auch wenn ihn die junge Ada immer wieder aus der Fassung bringt, lässt er sich auf ihr Spiel ein. Ada und Nino werden zu Verbündeten der Nacht. Sie müssen über ihren eigenen Schatten springen und es entsteht eine magische Nähe zwischen den Beiden. Es ist eine Begegnung, die beide nie vergessen werden. Und zum Abschied am nächsten Morgen finden sie heraus, welches Geheimnis der mysteriöse Herr aus ihrer Phantasie tatsächlich gehütet hat.
Filmwelt Verleihagentur: Die Libelle und das Nashorn - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Libelle und das Nashorn - Kino
Im Kino
 
Das faszinierende Porträt der innovativen und umstrittenen Aktionskünstlerin - der „Grandma of performance art“.


Im Mittelpunkt der Dokumentation steht die Aufsehen erregende Performance THE ARTIST IS PRESENT im Museum of Modern Art in New York im Jahr 2010 anlässlich der Retrospektive ihres Werks. Zu Wort kommen Weggefährten wie Klaus Biesenbach, der Kurator des MoMA, ihr Galerist Sean Kelly, der Kunstkritiker Arthur Danto, Chrissie Iles, die Kuratorin des Whitney Museum of American Art, der Autor Tom McEvilley, der Illusionist David Blaine, der Schauspieler und Oscar®-Kandidat James Franco sowie Ulay, Abramovi!s früher Lebenspartner und kreativer Mitarbeiter. Die Originalmusik schrieb Nathan Halpern, als Co-Produzentin fungierte Francesca von Habsburg. Verführerisch, furchtlos und unverschämt: Seit fast 40 Jahren definiert Marina Abramovi! ständig neu, was Kunst heute bedeutet. Als Werkzeug benutzt sie ihren eigenen Körper – dabei überschreitet sie immer wieder Grenzen, oft riskiert sie sogar ihr Leben. Ihre Performances provozieren, schockieren und bewegen uns.
Filmwelt Verleihagentur: Marina Abramović - The Artist Is Present - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Marina Abramović - The Artist Is Present - Kino
Im Kino
 
„Alle Schauspieler sind behindert, besonders die guten.“, sagt Niko von Glasow, der einzige kurzarmige Regisseur Deutschlands, und castet 14 Profis und Laien, Behinderte und Nicht-Behinderte für ein Theaterstück.

Regie
Niko von Glasow

Der Film NIKO VON GLASOWS ALLES WIRD GUT dokumentiert diesen nervenaufreibenden, dabei aber sehr bewegenden und äußerst lustigen Probenprozess. In dem Theaterstück, das von Null auf mit dem Team erarbeitet wird, geht es um Menschen mit den unterschiedlichsten „besonderen Bedürfnissen“, die es wagen wollen bei einer Castingshow aufzutreten. So unterschiedlich sie sind, sind sie sich doch in Einem gleich: in ihrem Wunsch nach Anerkennung. Aus versicherungstechnischen Gründen werden sie in einen abseitsgelegenen Raum gebracht. Gemeinsam wartet man also, man beäugt sich, zerfleischt sich, unterstützt sich und verliebt sich. Zu dieser bunten Truppe stoßen aus diversen Gründen auch ein paar Nicht-Behinderte, und es wird bald nur allzu deutlich: Nur weil sie keine sicht-baren Defekte haben, heißt das noch lange nicht, dass sie normal sind?... Niko von Glasow, der selber contergangeschädigt ist, hat sich bei der Erarbeitung des Stücks sehr nah an die Lebensläufe, Ängste und Sehnsüchte der Einzelnen gewagt. Das bringt nicht nur komische Verwirrungen mit sich, sondern auch Gefahren und Abgründe. Aber da er sich selbst nicht ausklammert, schafft er es wie kein anderer, Berührungsängste abzubauen und den Darstellern ein großes Geschenk zu machen: Dass das Publikum sie mit all ihrer Energie, ihrem Mut und vor allem mit ihrem Sinn für Humor wahrnimmt und mit ihnen weint und lacht.
Filmwelt Verleihagentur: Alles wird gut - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Alles wird gut - Kino
Im Kino
 
In der romantisch-irrwitzgen Komödie UNTER FRAUEN ist Womanizer Alex auf der Überholspur unterwegs. Die Frauen liegen ihm zu Füßen und die Beförderung steht an. Doch es kommt anders als gedacht. Nach einem von seinen Ex-Liebhaberinnen geplanten Unfall erwacht Alex in einer Parallelwelt, in der es nur Frauen gibt!

Regie
Hansjörg Thurn
Darsteller
Sebastian Ströbel, Alexandra Neldel, Fahri Yardim, Grit Boettcher, Elena Uhlig, Collien Ulmen-Fernandes, Katharina Abt, Emilia Schüle, Nina Petri

Diesmal hat es Womanizer Alex (Sebastian Ströbel) zu weit getrieben: Drei Affären zur selben Zeit sind zwei zu viel. Die betrogenen Frauen verbünden sich und schicken den manischen Macho zur Hölle – gewissermaßen… Als Alex nach seinem tragischen „Unfall“ wieder zu sich kommt, ist die Welt eine andere. Eine Welt ohne Männer! Nicht nur, dass Alex von Frauen umzingelt ist, sie nehmen ihn auch noch als Frau wahr. Von einer Spezies namens Mann hat hier noch keine gehört. Zum Glück ist sein bester Freund Silvio (Fahri Yardim) zur Stelle. Nur dass er jetzt Silvia heißt, Röcke trägt und ernsthaft am Verstand ihrer „Freundin“ Alex zweifelt: Die Arme ist ja völlig durchgedreht! Während Alex verzweifelt versucht, einen Ausweg aus diesem feministischen Paralleluniversum zu finden, begegnet er der hübschen Paula (Alexandra Neldel), die sich rührend um ihre Großmutter Anni (Grit Boettcher) kümmert. Und allmählich begreift Alex, dass er erst ein besserer Mensch werden muss, bevor er wieder zum Mann werden darf.
Filmwelt Verleihagentur: Unter Frauen - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Unter Frauen - Kino
Im Kino
 
„Der Inhalt des zehn Jahre alten Interviews bietet offenherzige Einblicke in die erfolgreichste Persönlichkeit der technischen Welt …“ Hugh Hart, Wired.com

Regie
Paul Sen
Darsteller
Steve Jobs, Robert X. Cringely

1995 arbeitete Bob Cringely an seiner TV-Serie über die Entwicklung des PC. In diesem Rahmen führte er ein denkwürdiges langes Interview mit Steve Jobs. Damals leitete Jobs die Nischen-Computerfirma NeXT, die er nach seiner Trennung von Apple gegründet hatte. Im Gespräch gibt sich Jobs schlagfertig und offenherzig – ein visionärer Pionier auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, der bereits die digitale Zukunft voraussah, zu der er später entscheidend beigetragen hat. Das komplette Interview galt als verschollen und wurde erst kürzlich in der Garage des Regisseurs wiederentdeckt. Deshalb entschlossen sich die Produzenten zur Restaurierung dieses Dokuments – so erleben die Zuschauer Steve Jobs in seiner ganzen charismatischen Bandbreite, wenn er einen Blick in die Zukunft wagt. Eine Zukunft, die unsere Gegenwart ist! Der Todestag von Steve Jobs jährt sich am 05. Oktober zum ersten Mal.
Filmwelt Verleihagentur: STEVE JOBS – The Lost Interview - Kino
Filmwelt Verleihagentur: STEVE JOBS – The Lost Interview - Kino
Im Kino
 
Donalds (Thomas Brodie-Sangster) Leben ist chaotisch. Noch komplizierter als das von anderen Jungs in seinem Alter. Klar, mit fünfzehn träumt man von der Traumfrau, von Sex und Abenteuern. Bei Donald ist das nicht anders. Aber er ist krank und seine Uhr tickt.

Regie
Ian Fitzgibbon
Darsteller
Andy Serkis, Thomas Brodie-Sangster, Aisling Loftus, Michael McElhatton, Sharon Horgan, Jessica Schwarz

Mit seinem außergewöhnlichen Zeichentalent schafft er sich mit Filzstift und Marker seine eigene Welt, in der sein muskulöses Alter Ego, ein Superheld, gegen seinen Todfeind, den grausamen „Glove“ und dessen sexy Gehilfin „Nursey Worsey“ kämpfen muss. Sein Superheld ist zwar unzerstörbar, aber auch außerstande zu lieben. Donalds Eltern schicken ihn zu dem Psychologen Dr. Adrian King (Andy Serkis) – „Dr. Tod“, wie er ihn nennt. Nach anfänglichem Widerstand öffnet sich Donald langsam Dr. King, der ihm mit entwaffnender Offenheit und Ehrlichkeit begegnet und ihn endlich wie einen Erwachsenen behandelt. Und es kommt noch besser: Donald lernt Shelly (Aisling Loftus) kennen, neu an der Schule und so hübsch wie rebellisch. Doch wie viel Zeit lässt ihm seine Krankheit, um die Schmetterlinge im Bauch zu genießen, und wie funktioniert das mit der Liebe überhaupt? Donald beweist, dass es nicht wichtig ist, wie man das Leben verlässt, sondern wie man es lebt. So erobert er das Herz des tollsten Mädchens, schenkt seinem Psychologen etwas von seinem unbändigen Lebensmut, erhält von Tanya (Jessica Schwarz) eine wichtige Lektion fürs Leben und kommt am Ende eines viel zu kurzen Tages auch mit seinen Eltern (Sharon Horgan, Michael McElhatton) ins Reine. Eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art und eine Liebeserklärung an das Leben selbst.
Filmwelt Verleihagentur: Am Ende eines viel zu kurzen Tages - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Am Ende eines viel zu kurzen Tages - Kino
Im Kino
 
Juillet 1979, pendant les vacances d’été dans une maison en Bretagne.

Regie
Julie Delpy
Darsteller
Julie Delpy, Eric Elmosnino, Aure Atika, Noémie Lvovsky, Bernadette Lafont, Emmanuelle Riva, Vincent Lacoste, Marc Ruchmann, Sophie Quinton, Valérie Bonneton, Denis Ménochet, Jean-Louis Coulloc?h, Michèle Goddet, Luc Bernard, Albert Delpy, Candide Sanchez, Karin Viard

À l’occasion de l’anniversaire de la grand-mère, oncles, tantes, cousins et cousines sont réunis le temps d’un week-end animé. Chronique familiale pittoresque racontée par Albertine, dix ans, LE SKYLAB est aussi celle d’une époque particulière.
Filmwelt Verleihagentur: Familientreffen mit Hindernissen - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Familientreffen mit Hindernissen - Kino
Im Kino
 
Robert Weides Dokumentarfilm bietet noch nie da gewesene Einblicke in das sehr private Leben und den kreativen Schaffensprozess der Filmlegende Woody Allen.

Regie
Robert B. Weide
Darsteller
Woody Allen

Was Sie schon immer über Woody Allen wissen wollten... Mit WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY kommt endlich der Dokumentarfilm ins Kino, auf den alle Fans des Kultregisseurs Jahrzehnte warten mussten. Fast zwei Jahre begleitete der preisgekrönte Dokumentarfilmer Robert Weide den als notorisch scheu geltenden Allen und porträtiert in seinem Biopic einen Woody Allen, der mit großer Offenheit und seinem ganz typischen Humor den Zuschauer teilhaben lässt an seinem Leben und seiner künstlerischen Arbeit als Autor, Filmemacher, Musiker und auch Schauspieler. Weide spannt den Bogen von der frühesten Kindheit bis zu Allens Cannes-Premiere seines letzten großen Erfolgs ‚Midnight in Paris’, bei dessen Dreharbeiten zum ersten Mal ein Kamerateam die Arbeit am Set filmen durfte. Wichtige Weggefährten Allens kommen zu Wort, abgerundet wird das Bild dieses kreativen work-aholics, der im Jahresrhythmus neue Filme schafft, durch Archivmaterial und zahlreiche Ausschnitte aus seinen Filmen. WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY offenbart auf unterhaltsame und bisweilen sehr komische Weise viel Neues über Woody Allen und die unermessliche Kreativität seines Schaffens. Und er dokumentiert dabei – fast beiläufig – 50 Jahre Filmgeschichte.
Filmwelt Verleihagentur: Woody Allen: A Documentary - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Woody Allen: A Documentary - Kino
Im Kino
 
Er war Vorbild für Nicholas Evans’ Bestseller-Roman „Der Pferdeflüsterer“ und während der Dreharbeiten zum gleichnamigen Film Coach und Double von Robert Redford. Tom Booker ist eigentlich Dan „Buck“ Brannaman. Was auf den ersten Blick wie ein Film über Pferde erscheint, ist vielmehr eine sehr beeindruckende Metapher für das Leben.

Regie
Cindy Meehl
Darsteller
Buck Brannaman, Robert Redford

Was auf den ersten Blick wie ein Film über Pferde erscheint, ist vielmehr eine sehr beeindruckende Metapher für das Leben. Mehr als zwei Jahre begleitete die Filmemacherin Cindy Meehl den ‚natural horseman’ Buck Brannaman quer durch die USA und Europa. Entstanden ist dabei ein naturgewaltiger Film und das sensible Porträt eines Menschen, der mit einer ganz besonderen Gabe gesegnet ist. Buck Brannaman ist Pferdeflüsterer, und während alljährlich unzählige Menschen zu ihm kommen und hoffen, dass er die Probleme ihrer Pferde löst, stehen sie auf einmal selbst im Mittelpunkt und müssen sich ihrem eigenen Leben stellen. Denn Buck Brannaman weiß nicht nur bei den Tieren eine große Verwandlung herbeizuführen, er lehrt vor allem den Menschen, dass „ihr Pferd der Spiegel ihrer Seele ist, und sie manchmal nicht mögen werden, was sie sehen. Manchmal hingegen schon.“ Der Film BUCK geht diesem Phänomen auf den Grund und zeigt, wie aus dem einst von seinem Vater schwer misshandelten Kind Buck ein Mann geworden ist, der sein Leben trotz Zurückweisungen, Angst und Einschüchterung mithilfe der Pferde auf Vertrauen, Toleranz und Empathie stützt. Und so dokumentiert der Film nicht nur Bucks fast schon magisch anmutende Arbeit mit den Tieren, er spiegelt in Rückblicken auch den weiten Weg wider, den er selbst zurücklegen musste. Dabei zeigt er eindrucksvoll, dass „Natural Horsemanship“ kein mystischer Hype ist, sondern eine von starken Persönlichkeiten geprägte Einstellung zum Umgang mit Pferden und – weit darüber hinaus – zum Leben selbst.
Filmwelt Verleihagentur: Buck - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Buck - Kino
Im Kino
 
Das HAUS DER SÜNDE – das „L’Apollonide“, ein Pariser Edelbordell, erlebt zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine letzten Tage: in dieser in sich geschlossenen Welt verliebt sich so mancher Mann oder lebt seine Obsessionen aus. Die Mädchen hingegen teilen ihre Geheimnisse, ihre Ängste, ihre Lust und ihren Schmerz miteinander.

Regie
Bertrand Bonello
Darsteller
Hafsia Herzi, Céline Sallette, Jasmine Trinca, Adèle Haenel, Alice Barnole, Iliana Zabeth, Noémie Lvovsky, Xavier Beauvois, Louis-Do De Lencquesaing, Jacques Nolot, Laurent Lacotte, Judith Lou Levy, Anaïs Thomas, Pauline Jacquard, Maïa Sandoz, Joanna Grudzinska, Esther Garrel

Paris, um die Jahrhundertwende 1900. Im Apollonide, einem luxuriösen Edelbordell, suchen Männer aus besseren Kreisen nach Zerstreuung und leben dort ihre Fantasien aus. Zwölf junge Frauen sollen ihnen nachts ihre Wünsche erfüllen. Die Mädchen sind schön, verführerisch und den Männern dienstbar. Tagsüber schlafen sie aus, leben bescheiden in ihren Wohnkammern und bereiten sich wieder auf die nächste Nacht vor. Unter dem strengen Regime von Madame haben es die Mädchen noch relativ gut. Aber die meisten sind bei ihr hoch verschuldet, und die Chancen auf ein normales bürgerliches Leben sind gering. Bei aller Lebensfreude und Solidarität untereinander sind die Frauen an das „Haus der Sünde“ gebunden. Ständig droht die Gefahr, sich mit der Syphilis anzustecken, und jeden Tag sind die Mädchen den Fantasien ihrer Freier ausgeliefert. So ist ein gemeinsamer Ausflug aufs Land ebenso selten wie befreiend. Die Mädchen träumen davon, aussteigen zu können oder hoffen, dass einer der Kunden sie freikauft. Als die erst 15-jährige Pauline neu in das Haus kommt, brechen Spannungen auf. Auch die Politik mischt sich immer mehr ein: Mit Beginn des neuen Jahrhunderts sollen alle Freudenhäuser in Paris geschlossen werden. Auf einem von einer melancholischen Stimmung getragenen Maskenball nehmen die Prostituierten und ihre Stammkunden Abschied voneinander. Dabei gilt es auch noch, eine offene Rechnung mit einem der Freier zu begleichen …
Filmwelt Verleihagentur: Haus der Sünde - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Haus der Sünde - Kino
Im Kino
 
Die „Fraunhofer Schoppenstube“ - mitten im hippen Glockenbachviertel gelegen, ist diese Kneipe seit vielen Jahren Treffpunkt der Münchner Nachtschwärmer. Die Attraktion ist die besondere Atmosphäre, die bunt gemischte Gästeschar, aber vor allem das einmalige Wirtspaar.

Regie
Peter Goedel

Die „Fraunhofer Schoppenstube“ - mitten im hippen Glockenbachviertel gelegen, ist diese Kneipe seit vielen Jahren Treffpunkt der Münchner Nachtschwärmer, aber auch zahlreicher Gäste von auswärts. Die Attraktion ist die besondere Atmosphäre, die bunt gemischte Gästeschar, aber vor allem das einmalige Wirtspaar: Werner, ein legendärer Kneipenmusiker, und Gerti, eine bereits über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Wirtin. Sie ist der gute Geist des Hauses, er sorgt mit Akkordeon, Hammondorgel und einem schier unerschöpflichen Repertoire aus der Schlager- und Operettenwelt stets für die richtige Stimmung. Und wenn der Abend munter fortschreitet, beginnt auch der eine oder andere Gast zu singen oder zu spielen, bis die ganze Kneipe mit einstimmt, ob Studenten oder Rentner, Arbeitslose, Künstler oder Geschäftsleute. Alle versammeln sich in einer gemeinsamen Feier der nächtlichen Stunden. Eine soziale Utopie auf kleinstem Raum.
Filmwelt Verleihagentur: Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da - Kino
Im Kino
 
2012 feiert der Thomanerchor Leipzig seinen 800. Geburtstag. Eine beeindruckende Zeitspanne, wenn man bedenkt, dass der Chor über die Jahrhunderte alle politischen Systeme in ungebrochener Tradition überdauert hat.

Regie
Günter Atteln, Paul Smaczny

Heute haben DIE THOMANER Bewunderer in aller Welt. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes „weltberühmt“ und werden auf Tourneen in Amerika, Japan und Australien wie Rockstars gefeiert. Pünktlich zum Jahrhundertjubiläum wird der Thomanerchor erstmals in einem abendfüllenden Dokumentarfilm auf der Kinoleinwand zu erleben sein. Durch die persönlichen Geschichten der Protagonisten entsteht ein sensibles Portrait, das der Frage nach der Faszination des Tradtionsensembles nachgeht.
Filmwelt Verleihagentur: Die Thomaner - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Thomaner - Kino
Im Kino
 
Ideen trennen uns, Träume bringen uns zusammen

Regie
Jean-Luc Godard
Darsteller
Catherine Tanvier, Christian Sinniger, Jean-Marc Stehlé
Filmwelt Verleihagentur: Film socialisme - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Film socialisme - Kino
Im Kino
 
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Paolo Giordano erzählt DIE EINSAMKEIT DER PRIMZAHLEN von zwei Menschen, Alice und Mattia, die füreinander bestimmt zu sein scheinen, ihren Weg zueinander jedoch nicht finden können. Eine bewegende Geschichte über die Wunden der Kindheit, die wir unser gesamtes Leben mit uns tragen, über die Macht der Einsamkeit und über die Ohnmacht der Liebe.

Regie
Saverio Costanzo
Darsteller
Alba Rohrwacher, Luca Marinelli, Isabella Rossellini

Manchmal sind es nur Momente in unserer Kindheit, die unser gesamtes restliches Leben bestimmen. Für Alice (Alba Rohrwacher) war es ein Unfall beim Skifahren - ein kurzer Moment nur, der ihr eine bleibende Verletzung zufügt und ihr ihre Unbeschwertheit und das Vertrauen zu ihrem Vater nimmt. Für Mattia (Luca Marinelli) war es der Moment, als er seine Zwillingsschwester Michela verlor. Nur ein einziges Mal hatte er nicht auf seine Mutter (Isabella Rossellini) gehört und Michelas Hilfsbedürftigkeit missachtet. Die Schuldgefühle, die ihn seither quälen, bewahrt er tief in seinem Inneren. Beide sind durch die Tragödien ihrer Kindheit gezeichnet, und als sie sich einige Jahre später als Jugendliche kennenlernen, ziehen sie sich magisch und unwiderstehlich an. Es ist die eigene Einsamkeit, die jeder im anderen wiedererkennt, und die die beiden auch jetzt nicht loszulassen scheint. Sie teilen ihr Leben und tun es doch nicht, kommen sich nah, aber nicht nah genug. Irgendetwas scheint immer zwischen ihnen zu stehen, wie bei Primzahlzwillingen. Als Mattia ins Ausland geht, werden sie für Jahre getrennt, doch die Ereignisse im Leben des anderen verbinden sie weiterhin, tiefer, als sie sich zuvor je eingestanden haben. Je mehr sie sich voneinander entfernen, desto größer ist ihr Bedürfnis nach Nähe - und desto mehr stellt sich die Frage, ob es ihnen ergeht wie zwei Primzahlen, oder sie doch jemals einen Weg zueinander finden können…
Filmwelt Verleihagentur: Die Einsamkeit der Primzahlen - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Einsamkeit der Primzahlen - Kino
Im Kino
 
VIER LEBEN ist die poetische Sicht auf den sich immer wiederholenden Kreislauf des Lebens und der Natur. Angesiedelt in der unvergleichlichen Landschaft Kalabriens, zeichnet Regisseur Michelangelo Frammartino das Porträt einer archaischen Welt und offenbart dabei Einblicke in einen zeitlosen Ort und seine ungebrochenen Traditionen.

Regie
Michelangelo Frammartino
Darsteller
Giuseppe Fuda, Bruno Timpano, Nazareno Timpano

Ein alter Ziegenhirt verbringt die letzten Tage seines Lebens in einem ruhigen mittelalterlichen Dorf. Im tiefsten Süden Italiens hütet er seine Ziegen, an einem Ort, den die meisten Dorfbewohner seit langem verlassen haben. Er ist krank. Seine Medizin ist der Staub vom Kirchenboden, den er jeden Tag mit etwas Wasser trinkt. Als er eines Nachts stirbt, halten seine Ziegen Wache am Sterbebett. Ein Zicklein wird geboren. Wir folgen seinen ersten zaghaften Schritten, sehen, wie es heranwächst bis es kräftig genug ist, um zu weiden. Doch in den Bergen verliert es den Anschluss an die Herde. Das Junge sucht Schutz unter einer majestätischen Tanne, die sich im Bergwind wiegt. Deren Leben wird bestimmt von den Jahreszeiten. Kurze Zeit später liegt die Tanne auf dem Waldboden und ist nur noch das Skelett ihrer selbst. Die Köhler verwandeln sie nach alter Tradition in Holzkohle. Unser Blick verliert sich im Rauch der Asche
Filmwelt Verleihagentur: Vier Leben - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Vier Leben - Kino
Im Kino
 
WOMEN WITHOUT MEN erzählt die Geschichte von vier Frauen, die für einige wenige Tage im Sommer 1953 das Gefühl von Freiheit erleben. Und dies mitten in einem der verhängnisvollsten Momente der iranischen Geschichte, als der erste demokratisch gewählte Premierminister Mohammed Mossadegh durch einen von den USA und Großbritannien unterstützten Staatsstreich gestürzt wurde und den Schah wieder an die Macht brachte.

Regie
Shirin Neshat, Shoja Azari
Darsteller
Pegah Ferydoni, Arita Shahrzad, Shabnam Tolouei, Orsi Tóth

Fakhri, eine Frau mittleren Alters und gefangen in einer lieblosen Ehe, muss mit ihren Gefühlen für einen ehemaligen Liebhaber fertig werden, der gerade aus Amerika zurückgekehrt und wieder in ihr Leben getreten ist. Zarin, eine junge Prostituierte, versucht der erschütternden Erkenntnis zu entfliehen, dass sie Männern nicht mehr ins Gesicht sehen kann. Munis, eine politisch wache junge Frau, muss sich gegen die Abschottung wehren, die ihr der religiös-traditionelle Bruder auferlegt hat, während ihre Freundin Faezeh den Tumult in den Straßen nicht wahrnimmt und sich nur danach sehnt, Munis’ tyrannischen Bruder zu heiraten. Während die Unruhen in Teheran ansteigen, wird jede der Frauen aus ihrer eigenen schwierigen Situation befreit. Munis wird aktiver Teil des politischen Kampfes, indem sie sich in den Tod stürzt. Fakhri befreit sich von den Ketten ihrer freudlosen Ehe, indem sie ihren Ehemann verlässt und einen mystischen Garten am Rande der Stadt kauft. Munis nimmt Faezeh mit in diesen Garten, um sich dort ihrem erwachten Selbst zu stellen, Zarin hingegen findet dort Trost im Einklang mit der Natur. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Welt jenseits der Gartenmauern in das Leben dieser vier Frauen wieder vordringt...
Filmwelt Verleihagentur: Women without men - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Women without men - Kino
Im Kino
 
Muss man sich ein Wunder verdienen? Im Wallfahrtsort Lourdes erhebt sich eine junge Frau aus ihrem Rollstuhl. Geheilt? Privilegiert? Oder letztlich doch von Gott verlassen? Glaube, Hoffnung, Liebe: LOURDES verfolgt Grundkonstanten menschlicher Selbsterfindung mit lakonischem Humor und latentem Grauen. „Ich habe so etwas – jedenfalls in dieser ästhetischen Form – noch nie gesehen!“ (Josef Winkler, Büchner-Preisträger)

Regie
Jessica Hausner
Darsteller
Sylvie Testud, Léa Seydoux, Bruno Todeschini, Elina Löwensohn, Gerhard Liebmann, Linde Prelog, Heidi Baratta, Hubsi Kramar, Helga Illich

Hauptfigur des Films ist eine gelähmte Frau, Christine: wir sehen die Reise durch ihre Augen, ihr durch die Bewegungsunfähigkeit eingeschränktes Blickfeld ist unser Fenster zur Welt, durch das wir ihre Sehnsucht nach menschlicher Gemeinschaft und Nähe erleben. Ihr durch die Krankheit verändertes Leben hat sie in eine unfreiwillige Isolation gezwungen, die sie überwinden möchte. Sie sehnt sich danach, wieder dazu zu gehören, alles tun zu können, was die anderen so problemlos können, normal zu sein. In Maria, einer jungen Malteserin und Christines Betreuerin, findet sie das Bild ihrer Vergangenheit und eine neue Hoffnung erwacht in ihr; Maria begleitet Christine in die Bäder und zu den Prozessionen. Aber Marias Jugend sehnt sich nach ihresgleichen, manchmal versucht sie dem Anblick der Krankheit zu entkommen, sich zu amüsieren und Christine beobachtet diese Welt der Anderen sehnsuchtsvoll, während sich nun Frau Hartl ihrer annimmt. Frau Hartl ist eine ältere Pilgerin, die zwar kein körperliches Gebrechen hierher bringt, aber von ihrer lebenslangen Einsamkeit gequält ist, die sie hier lindern möchte. Ihre wortlose Leere wartet darauf gefüllt zu werden, durch eine Aufgabe, durch einen Sinn, den sie nun darin findet, für Christine zu beten - und ihr Gebet wird erhört: Tatsächlich kommt es im Verlauf des Aufenthaltes zu einer Besserung von Christines Zustand bis hin zu einer Heilung, Christine kann wieder gehen. Das Wunder wird nun vor dem Ärztekommitee in Lourdes geprüft - die Ergebnisse dieser Prüfung sind fraglich, da Christines Krankheit die Möglichkeit schubhafter Besserungen wie Verschlechterungen kennt. Während die Möglichkeit eines Rückfalls drohend über Christine schwebt, genießt sie das Glück, das sich für diesen Moment erfüllt hat und versucht es fest zu halten.
Filmwelt Verleihagentur: Lourdes - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Lourdes - Kino
Im Kino
 
Phillip, der sich wie seine Schildkröte Paul gern in sein Haus zurück zieht, lernt die blinde Lina kennen. Und erst ihr scheint es zu gelingen, ihm die Angst vor dem Leben zu nehmen und ihn aus seiner Isolation zu befreien. "Ganz nah bei Dir" ist die Geschichte von zwei Menschen, die scheinbar so gar nicht zusammen passen und doch zu einander finden.

Regie
Almut Getto
Darsteller
Katharina Schüttler, Bastian Trost, Andreas Patton, Traute Hoess

Der verschrobene Phillip (Bastian Trost) lebt zurückgezogen in seiner eigenen kuriosen Welt. Tagsüber untersucht er im Keller der Zentralbank Geldscheine auf ihre Echtheit. Die Abende verbringt er an der Bar einer lokalen Kleinkunstbühne und sieht sich dort in seinem Werturteil bestätigt: Die Menschen sind völlig durch den Wind! Als die blinde Cellistin Lina (Katharina Schüttler) gegen seinen Tisch und in sein Leben stolpert, gerät Phillips Welt jedoch ins Wanken. Unerwartet findet er Gefallen an der jungen Musikerin, die sich ihm trotz ihres Handicaps furchtlos und aufgeweckt entgegenstellt. Angenehm irritiert kehrt er nach Hause zurück und wird dort endgültig aus seinem geordneten Alltag gerissen: Seine Wohnung wurde komplett ausgeräumt. So kommt es, dass Phillip sich dem Leben nicht länger verweigern kann.
Filmwelt Verleihagentur: Ganz Nah Bei Dir - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Ganz Nah Bei Dir - Kino
Im Kino
 
Spyros und Eleni werden durch den Zweiten Weltkrieg getrennt, er wandert nach Amerika aus, sie führt der griechische Bürgerkrieg als politisch Verfolgte in die UdSSR. Eleni wird nach Sibirien verbannt. Jakob, ein deutscher Jude, weicht dort nicht von ihrer Seite. Statt nach Israel folgt er ihr nach New York, wo sie nach Spyros sucht. Nach dem Fall der Mauer treffen sie ihren Sohn in Berlin. Dort lebt nun auch Jakob. Und Eleni, die Enkelin.

Regie
Theo Angelopoulos
Darsteller
Michel Piccoli, Willem Dafoe, Bruno Ganz, Irène Jacob, Christiane Paul

A., ein amerikanischer Filmregisseur griechischer Abstammung kehrt in die römischen Filmstudios zurück, um den Dreh an einem Film fortzusetzen, den er aus unbekannten Gründen abgebrochen hat. Der Film handelt von der Liebe einer Frau – seiner Mutter – zu zwei Männern, die sie ein Leben lang liebte, von denen sie bis zum Ende wiedergeliebt wurde. Die Liebenden verlieren sich und finden sich wieder, sie suchen einander auf einer Reise durch den Raum und die Zeit, vorbei an den bedeutenden Ereignissen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Sibirien, Nordkasachstan, Italien, Deutschland, Amerika. Der historische Bogen spannt sich über Exil, Trennung und Aufenthalte in der Fremde bis zum Zusammenbruch von Ideologien – von Stalins Tod, dem Watergate-Skandal und dem Vietnamkrieg bis zum Fall der Berliner Mauer und dem noch nicht eingelösten Traum von einer besseren Welt im 21. Jahrhundert. Wie im Traum erinnert sich A. an die Menschen und Ereignisse seiner Vergangenheit, die er in der Gegenwart noch einmal erlebt. In einem menschenleeren Berlin, in der Dämmerung des 21. Jahrhunderts, fällt leise der Schnee auf vergangene Zeiten und vergehende Zeit, auf das Universum.
Filmwelt Verleihagentur: The Dust Of Time - Kino
Filmwelt Verleihagentur: The Dust Of Time - Kino
Im Kino
 
Niemand kennt Delfine so gut wie Ric O’Barry. In den 60er Jahren war er der Trainer von ‚Flipper’. Jenem Delfin, der Generationen von Fernsehzuschauern begeisterte und die eleganten Schwimmer mit dem vermeintlich immerwährenden Lächeln zu einem der meistgeliebten Tiere machte. Eine Liebe, die dem Delfin zum Verhängnis wurde.

Regie
Louie Psihoyos
Darsteller
Joe Chishol, Mandy-Rae Cruikshank, Charles Hambleton, Kirk Krack, Isabel Lucas, Richard O?Barry, Hayden Panettiere, Roger Payne

NOMINIERT FÜR DEN OSCAR (Bester Dokumentarfilm) Denn mit Delfinarien, Delfin-Shows, Delfintauchgängen und -therapien entstand ein global florierendes Multimilliardengeschäft - eine Industrie, für deren Existenz sich Ric O’Barry mit verantwortlich fühlt. Und gegen die er, nach einem tragischen Vorfall, seit mehr als 38 Jahren mit ganzer Leidenschaft ankämpft. Weltweit engagiert er sich gegen den Fang von Delfinen und macht wirtschaftliche und politische Interessen öffentlich, die hinter dem Geschäft mit den Meeressäugern stehen. Was Ric O’Barry jedoch im japanischen Küstenort Taiji entdeckt, ist unvorstellbar. In einer abgelegenen Bucht, die von der Außenwelt durch Stacheldraht und Sicherheitspersonal abgeschottet wird, liegt ein dunkles und tödliches Geheimnis. DIE BUCHT zeigt, wie sich Ric O’Barry gemeinsam mit Regisseur Louie Psihoyos auf eine Undercover-Mission begibt, um dieses Geheimnis ans Licht zu bringen. Im Stil von ,Ocean’s Eleven’ rekrutieren die beiden ein Team von Spezialisten bestehend aus Tauchern, Surfern, Unterwasserfilmern und Special Effects-Künstlern von Kerner Optical / Industrial Light & Magic. Ihr Ziel: die Vorgänge in der Bucht zu filmen und damit aufzudecken, was der Öffentlichkeit bisher verschwiegen wurde. Die Polizei, lokale Behörden und die Fischer von Taiji sind ihnen immer auf den Fersen, doch mit Nachtsichtgeräten, Wärmekameras und weiterer High-Tech-Ausrüstung sind O’Barry, Psihoyos und ihr Team ihren Widersachern immer einen Schritt voraus. Sie kommen dem Geheimnis immer näher. Dem Geheimnis, das nur die Spitze des Eisbergs ist… DIE BUCHT ist Öko-Thriller, Abenteuerfilm und provokanter Coup. Packend, verstörend, aufrüttelnd - und unterhaltsam wie ein Mix aus ‚Im Rausch der Tiefe’ und ‚James Bond’. Ein Film über Schuld, Verantwortung und Wiedergutmachung, der Fragen aufwirft, wütend macht und den Blick auf die Welt ein Stück verändert. DIE BUCHT wurde bereits auf dem diesjährigen Sundance Film Festival begeistert aufgenommen und gewann dort - wie in Folge auch bei weiteren Festivals - den Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm. Im Herbst dieses Jahres wird DIE BUCHT nun auch beim deutschen Publikum für Aufsehen sorgen.
Filmwelt Verleihagentur: Die Bucht - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Bucht - Kino
Im Kino
 
MENACHEM & FRED erzählt die außergewöhnliche Geschichte der Wiederbegegnung von Menachem Mayer und Fred Raymes, zwei jüdische Brüder deutscher Herkunft, die den Holocaust in einem französischen Waisenhaus überlebten und deren Wege sich nach dem Krieg trennten.

Regie
Ofra Tevet, Ronit Kertsner
Darsteller
Menachem Mayer, Fred Raymes, Dietmar Hopp, Rüdiger Hopp, Karola Mühlburger

MENACHEM & FRED hießen früher Heinz und Manfred Mayer. 1938 wurde die Familie in den Süden Frankreichs deportiert und zusammen mit 6500 anderen Juden im Konzentrationslager Gurs in der Nähe von Oloron-Sainte-Marie interniert. Die beiden Söhne kamen in einem staatlichen französischen Waisenhaus unter. Der Vater trug Manfred auf, sich um seinen kleinen Bruder zu kümmern. Zu diesem Zeitpunkt war Heinz neun und Manfred zwölf Jahre alt. Sie sollten ihre Eltern nie wiedersehen. Nach dem Krieg entschieden beide sich für diametral entgegengesetzte Wege des (Über)Lebens – während Fred seine jüdisch-deutsche Herkunft verheimlichte und Amerikaner wurde, fand Menachem ein national-religiöses Leben als orthodoxer Jude in Israel. Viele Jahre leugneten sie die Existenz des anderen bis die Briefe, die ihnen die Eltern aus dem Lager ins Waisenhaus geschrieben hatten, sie wieder zusammenbrachten.
Filmwelt Verleihagentur: Menachem & Fred - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Menachem & Fred - Kino
Im Kino
 
Sascha glaubt an seinen Durchbruch als Showmaster. Adrian träumt von der Frau, die ihn versteht. Marie hofft auf einen Job als Architektin. Ihre Wege hätten sich nie gekreuzt, säßen sie nicht zufällig in drei nebeneinander liegenden Telefonboxen eines Callcenters.

Regie
André Erkau
Darsteller
Maximilian Brückner, August Zirner, Antje Widdra, Johannes Allmayer, Mina Tander, Kirsten Block, Heinz-Werner Kraehkamp, Melanie Vollmer, Dagmar Sachse, Robert Meller,, Daniel Drewes, Kilian Schüler, Rainer Furch, Georg Uecker, Chris Norman, Günter Wallraff

Sascha, Adrian und Marie sind jung und brauchen das Geld. Mit fester Stimme und schönen Worten versprechen sie potenziellen Kunden eine Super-Flatrate zu sensationellen Konditionen. „Jeder neue Anruf ist eine neue Chance“ heißt das Motto ihres Chefs Richard Harms. Sein Leben ist das Callcenter, seine Ehe ein Trümmerhaufen. Erst recht als die digitale Anzeigetafel im Büro installiert wird. Innerhalb von 4 Wochen müssen die Verkaufszahlen um 5% gesteigert werden, sonst droht der Abteilung die Schließung. Zahlen und Quoten treten an gegen große Träume und Hoffnungen. Produziert wurde der Film von der Geissendörfer Film- und Fernsehproduktion.
Filmwelt Verleihagentur: Selbstgespräche - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Selbstgespräche - Kino
Im Kino
 
Der Film schildert den Werdegang des österreichischen Popstars Hans Hölzel, der als Falco mit „Rock me Amadeus“ den ersten und bislang einzigen deutschsprachigen Nummer 1 Hit in der Geschichte der amerikanischen Billboard-Charts landete.

Regie
Thomas Roth
Darsteller
Manuel Rubey, Nicholas Ofczarek, Christian Tramitz, Patricia Aulitzky, Susi Stach, Arno Frisch, Markus Mössmer, Martin Loos, Christoph von Friedl, Julian Sharp, Nina Hartmann, Doris Golpashin, Sunnyi Melles

Die Lebensgeschichte des am 19. Februar 1957 geborenen Wieners führt über die frühe Entdeckung seiner musikalischen Begabung und die Szenebands „Hallucination Company“ und „Drahdiwaberl“ zu seinen großen internationalen Erfolgen als Falco. Der Film zeigt den Erfolgsdruck und die große Erwartungshaltung der Musikbranche ebenso wie die öffentliche Person Falco, aber auch die zerbrechliche, private Seite dieses großen österreichischen Künstlers. Falcos schwierige Frauenbeziehungen, seine Affinität zu Alkohol und Drogen, aber auch seine unbekannten, verletzlichen Seiten sind Inhalt des Films und zeigen die Lebensgeschichte eines Mannes, dessen früher Tod, am 6. Februar 1998, Falco zur Legende gemacht hat.
Filmwelt Verleihagentur: Falco - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Falco - Kino
Im Kino
 
Das Gesicht einer jungen Frau auf der Straße erinnert den gut situierten Arzt Jan (ULRICH THOMSEN) an eine fast vergessene Episode seines Lebens: Seine leidenschaftliche Affäre mit der lebenshungrigen Studentin Anja (JESSICA SCHWARZ), die ihrem Leben auf tragische Weise ein Ende setzte.

Regie
Torsten C. Fischer
Darsteller
Jessica Schwarz, Ulrich Thomsen, Barbara Auer, Tobias Moretti

Alles fing ganz harmlos an: Jan führt mit der erfolgreichen Medizinerin Marlene (BARBARA AUER) eine liebevolle Ehe. Die Vorgeschichte dieser Beziehung scheint vergeben und vergessen: Marlene hatte ihren Lebensgefährten Leonhard (TOBIAS MORETTI) verlassen, um mit dessen besten Freund Jan zusammenzuleben. Doch dann taucht Anja auf, die während eines Urlaubs das Haus des Paares hüten soll. Die alten Konflikte brechen langsam wieder auf — und Anja wird immer tiefer in den Strudel der Gefühle hineingezogen. Anja lernt Leonhard kennen und heiratet ihn. Der verklemmt-väterliche Jurist kann ihr jedoch nicht die bedingungslose Liebe geben, nach der sie sich sehnt. Auch die Geburt ihres Sohnes ändert nichts daran, dass Leonhards und Anjas Beziehung scheitert. Um der Realität zu entkommen, flüchtet Anja immer öfter in den Alkohol. Sie beginnt ein Verhältnis mit Jan, von dem sie sich die Erfüllung ihres Liebeswunsches erhofft. Nach dem gleichnamigen Roman von Dieter Wellershoff.
Filmwelt Verleihagentur: Der Liebeswunsch - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Der Liebeswunsch - Kino
Im Kino
 
Sieger des Goldenen Bären Berlinale 2006: Berührendes Drama über eine Zwölfjährige in Sarajevo, die fest davon überzeugt ist, dass ihr verstorbener Vater ein Kriegsheld war.

Regie
Jasmila Zbanic
Darsteller
Mirjana Karanovic, Luna Mijovic, Leon Lucev, Kenan Catic, Jasna Ornela Berry, Dejan Acimovic, Bogdan Diklic

Die alleinstehende Esma zieht ihre zwölfjährige Tochter Sara im Sarajevo nach dem Krieg auf. Sara, die davon träumt, auf einen Schulausflug gehen zu können, freundet sich mit Samir an, dessen Vater - wie der von Sara - als Kriegsheld gestorben ist. Auf den Vater angesprochen, reagiert Esma allerdings stets ausweichend. Als die Schule anbietet, dass die Kinder von Kriegshelden umsonst auf den Ausflug gehen können, muss Esma nach weiterem Hin und Her Farbe bekennen und ihre Tochter mit der grausamen Wahrheit konfrontieren.
Filmwelt Verleihagentur: Esmas Geheimnis - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Esmas Geheimnis - Kino
Im Kino
 
Unter dem grauen Himmel Nordfrankreichs ereignet sich eine aussergewöhnliche Liebe zwischen gewöhnlichen Menschen, die sich zwischen Bühne und Strasse langsam anschleicht.Eine Art französisches Roadmovie.

Regie
Yolande Moreau, Gilles Porte
Darsteller
Yolande Moreau, Wim Willaert, Jacky Berroyer, Jacques Bonnaffé, Nand Buyl, Séverine Caneele, Gilles Deffacques, Philippe Duquesne, Olivier Gourmet

Irène (Yolande Moreau) ist Schauspielerin und tourt mit ihrem Bühnenprogramm "Sale Affaires" durch das ländliche Nordfrankreich. In diesem spielt sie eine tragisch-komische Mörderin auf der Suche nach der grande amour. Dabei ist es Teil jeder Vorstellung, dass ein potentieller Liebhaber aus dem Publikum ausgewählt wird, "das Küken", wie sie sich ausdrückt. In einem der Provinznester trifft sie auf Dries (Wim Willaert), der ihr erstmal bei einer Autopanne und am Abend bei der Vorstellung als Küken aushilft. Dries ist ein Lebenskünstler, ein bodenständiger Mensch mit aufbrausendem Temperament und seltsam holzigem, weil belgischem Dialekt. Er wird auch in den folgenden Vorstellungen als Küken auserkoren und eh sich Irène versieht, tourt sie mit ihrem Küken durch Nordfrankreich. Ganz langsam und zögerlich entwickelt sich eine eigentlich unmögliche Liebesgeschichte. Auszeichnungen: César Awards, France 2005 César Award - Beste Darstellerin 2005 César Award - Yolande Moreau, Gilles Porte, Bester Erstlingsfilm Namur International Festival of French-Speaking Film 2005 - Golden Bayard, Yolande Moreau, Beste Darstellerin 2005 Golden Bayard, Wim Willaert, Bester Darsteller Prix Louis Delluc 2004 Prix Louis Delluc Bester Erstlingsfilm Yolande Moreau 2004 Prix Louis Delluc Bester Erstlingsfilm Gilles Porte
Filmwelt Verleihagentur: Wenn die Flut kommt - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Wenn die Flut kommt - Kino
Im Kino
 
Eine bewegende und humorvolle Geschichte von Buket Alakus, der vielfache Publikumspreisgewinner auf zahlreichen Festivals.

Regie
Buket Alakus
Darsteller
Karoline Herfurth, Ken Duken, Thierry van Werveke, Zarah Jane McKenzie, Nursel Köse, Charlotte Crome

Als die 20-jährige Hayat (Karoline Herfurth) aus dem Krankenhaus entlassen wird, scheint ihr Leben, wie sie es bisher geführt hat, in weite Ferne gerückt. Aus heiterem Himmel wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, die Operation verändert für Hayat alles. Dennoch kämpft sie dafür, so schnell wie möglich wieder dort weiter zu machen, wo sie aufgehört hat…. Mit EINE ANDERE LIGA, ihrem zweiten Spielfilm nach dem vielfach ausgezeichneten ANAM, erzählt Regisseurin Buket Alakus eine einfühlsame Geschichte über die Leidenschaft für das Leben, über den Mut, den man zur Liebe braucht und die Kunst, mit sich zufrieden zu sein, auch wenn man vermeintlich nicht perfekt ist. In den Hauptrollen zu sehen sind Karoline Herfurth (MÄDCHEN, MÄDCHEN; MEÍN NAME IST BACH) als Hayat und Ken Duken (GRAN PARADISO) als ihr Verehrer und größter Fan Toni. EINE ANDERE LIGA wurde beim Saarbrücker Max Ophüls Festival, beim Filmfest Emden und der Leipziger Filmmesse jeweils mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Filmwelt Verleihagentur: Eine andere Liga - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Eine andere Liga - Kino
Im Kino
 
Ein intensiver Kino-Monolog von Oliver Hirschbiegel (Der Untergang, Mein letzter Film) mit Ben Becker

Regie
Oliver Hirschbiegel
Darsteller
Ben Becker

Wie fühlt man sich als deutscher Jude? „Untergang“-Regisseur Oliver Hirschbiegel inszeniert nach dem Buch des Schweizer Autors Charles Lewinsky ein Ein-Personen-Stück mit großer Thematik. Die Zeit: heute. Im Mittelpunkt: Emanuel Goldfarb, ein in Deutschland geborener Jude. Der Journalist wird eingeladen, vor Schülern über seine Identität als „jüdischer Mitbürger“ zu sprechen. Eine Schnapsidee, findet Goldfarb. Ist nicht schon genug zum Thema „Juden in Deutschland“ gesagt worden? Doch sein Absagebrief an den einladenden Lehrer wächst sich zu Goldfarbs eigener Überraschung zur Abrechnung mit dem deutschjüdischen Verhältnis aus – und mit seiner persönlichen Vergangenheit. Ein konzentrierter Ben Becker in der Titelrolle und eine schnörkellose Inszenierung.
Filmwelt Verleihagentur: Ein ganz gewöhnlicher Jude - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Ein ganz gewöhnlicher Jude - Kino
Im Kino
 
Ein meisterhaft erzähltes Familien- und Geschichts-Epos, das in Italien Kultstatus erlangt hat. Anhand des Schicksal einer römischen Familie beleuchtet der Film die letzten 40 Jahre der italienischen Geschichte.

Regie
Marco Tullio Giordana
Darsteller
Luigi Lo Cascio, Alessio Boni, Adriana Asti, Sonia Bergamasco, Fabrizio Gifuni, Maya Sansa, Valentina Carnelutti

Beginnend im Jahr 1966 umfasst DIE BESTEN JAHRE die großen Themen der vergangenen vier Jahrzehnte: politisches wie die Studentenrevolte, die kommunistische Bewegung und das Abgleiten der Roten Brigaden in den Terror, der Kampf der Justiz gegen die Mafia, Korruption und Wirtschaftsliberalisierung, aber auch gesellschaftlich wichtige Ereignisse wie das Hochwasser in Florenz 1966, die Psychiatriereform und die mitreißenden Fußballspiele Italiens gegen Korea und Deutschland. DIE BESTEN JAHRE war ursprünglich als Fernsehserie konzipiert, gelangte schließlich aber in einer sechsstündigen Fassung in die internationalen Kinos. Beim Internationalen Filmfestival von Cannes 2003 wurde der Film mit dem 'Prix Un Certain Regard' ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2003 und des französischen Filmpreises César war Giordana als Bester Regisseur bzw. Bester Europäischer Film nominiert. WEITERE PREISE: Italienischer Filmpreis DAVID DI DONATELLO 2004 Bester Regisseur: Marco Tullio Giordana Bester Schnitt: Roberto Missiroli Bester Film: Angelo Barbagallo und Marco Tullio Giordana Bester Produzent: Angelo Barbagallo Bestes Drehbuch: Sandro Petraglia, Stefano Rulli Bester Ton: Fulgenzio Ceccon Nominiert als bester Darsteller: Luigi Lo Cascio Bestes Kostüm Design: Elisabetta Montaldo Best Produktions Design: Franco Ceraolo Bester Nebendarsteller: Fabrizio Gifuni Beste Nebendarstellerin: Jasmine Trinca Denver International Film Festival 2003 People's Choice Award: Bester langer Spielfilm an Marco Tullio Giordana Europäischer Filmpreis 2003 2003 Bester Regisseur: Marco Tullio Giordana Bestes Drehbuch: Sandro Petraglia, Stefano Rulli Nominiert als bester Darsteller: Luigi Lo Cascio Flanders International Film Festival 2003 Nominierung für den Golden Spur für Marco Tullio Giordana Preise der italienischen Filmjournalisten 2004 Silbernes Band als beste Darsteller an: Alessio Boni Fabrizio Gifuni Luigi Lo Cascio Andrea Tidona (an alle Schaupieler) Silbernes Band als Beste Darstellerin: Adriana Asti Sonia Bergamasco Maya Sansa Jasmine Trinca (an alle Schauspielerinnen) Bester Regisseur: Marco Tullio Giordana Bester Schnitt: Roberto Missiroli Best Produzent: Angelo Barbagallo Bestes Drehbuch: Sandro Petraglia und Stefano Rulli Bester Ton: Fulgenzio Ceccon Nominiert für bestes Kostüm Design: Elisabetta Montaldo Palm Springs International Film Festival 2004 Publikumspreis an Marco Tullio Giordana Rotterdam International Film Festival 2004 Publikumspreis an Marco Tullio Giordana Seattle International Film Festival 2004 Golden Space Needle Award: Bester Regisseur Marco Tullio Giordana
Im Kino
 
Oscarpreisträger Pepe Danquarts faszinierender Film über das härteste Fahrradrennen der Welt - die Tour de France.

Regie
Pepe Danquart
Darsteller
Erik Zabel, Rolf Aldag

Das spektakuläre Großereignis fesselt Jahr für Jahr Millionen, die weltweit die Bilder von Massenankünften, quälenden Bergaufstiegen und kräftezehrenden Zeitfahrten verfolgen. Oscarpreisträger Pepe Danquart hat diese 100. Tour mit drei Kamerateams begleitet und einen außergewöhnlichen Film geschaffen, der neue Maßstäbe setzt. HÖLLENTOUR ist alles andere als ein "offizieller" Tour de France-Film, auch wenn die Magie des Rennens überzeugend erfaßt wird. Inmitten der Schönheit der Landschaft und der Spannung des Rennens schildert Danquart auch Leiden und die Schmerzen, die Ängste und Schwächen seiner Helden. Er liefert eine Innenansicht der Tour und bringt uns die Menschen auf dem Sattel nahe - allen voran die sympathischen, langjährigen Freunde Erik Zabel und Rolf Aldag. Daneben wird von der Geschichte der "Tour" erzählt, von der medialen Schlacht, von dem gigantischen Organisationsaufwand und den radsportverrückten Zuschauern am Rande der Tour und vor den Fernsehern.
Filmwelt Verleihagentur: Höllentour - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Höllentour - Kino
Im Kino
 
Wo befindet sich die geographische Mitte Europas? Regisseur Stanislaw Mucha begibt sich auf eine kurzweilige, manchmal burleske, manchmal tragikomische Odyssee auf der Suche nach der einzigen, der "wahren Mitte" Europas...

Regie
Stanislaw Mucha

Irgendwo zwischen Nordkap, Griechenland, Portugal und Russland muss er liegen, der geographische Mittelpunkt Europas. Danach gefragt, sagt einer, er wisse überhaupt nichts, ein anderer weiß, es ist "Essen", ein dritter ist gerade im Urlaub, für einen vierten ist sie dort begraben, wo der Hund liegt, und ein fünfter sucht noch den richtigen Standpunkt. Auch der polnische Filmemacher Stanislaw Mucha sucht. Mit seiner Crew begibt er sich auf eine muntere Odyssee kreuz und quer durch den Kontinent und wird fündig. Er bereist mehr als ein Dutzend Orte, die den Anspruch erheben, das "Zentrum" Europas zu sein. Im österreichischen Braunau am Inn, wo Japaner das Geburtshaus Hitlers knipsen, erfährt man im Gasthof "Mittelpunkt Europas", daß einst Napoleon hier seine Mitte fand. Im slowakischen Krahule half ein Engel bei der Verortung, und ein Mann denkt laut über ein Plakat nach, auf dem steht "In die Eiropäische Union, aber nicht mit nackten Ärschen". Im polnischen Piatek behauptet jemand, die "Mitte" sei abhanden gekommen und weiter östlich verirrt sich die Filmcrew in die "Mitte des polnischen Urwaldes". Im litauischen "Europos Centro", bei Vilnius, betrachtet eine Familie Europa als "Scheusal" und sieht im Untergang der Sowjetunion ihr größtes Unglück. Ein Nachbar erzählt die tragikomische Geschichte seiner Verwandten, die sich alle erhängt haben und in einem Labyrinth, das sich "Fernseher für Europa" nennt, beaufsichtigt ein Mann Tausende kaputter TV-Apparate. Im westukrainischen Rachiv, seit 1887 die Mitte Europas, ist die Zeit geteilt: je nachdem, ob die Uhren nach Europäischer oder Kiewer Zeit ticken, gehen sie zwei Stunden vor oder nach. Wir treffen den letzten Chassidim, als er die Zeitung "Mitte Europas" kaufen will und erfahren alles was dort nicht drinsteht von der schlohweißen Kioskfrau, deren winziger Laden womöglich "die wahre Mitte" ist... Wo sie also liegt, die Mitte Europas, ist keine Frage der Topographie, sondern eine Sache des Glaubens. Der Film folgt Spuren von Irrtümern, Anmaßungen und skurriler Selbstbehauptung. Er wirft Schlaglichter auf Spinner und Visionäre, Lokalpatrioten und Kontinental-Utopisten. Und Mucha erzählt davon, wie jenseits der alten EU-Grenzen, inmitten der neuen, die Existenzprobleme wachsen, mit ihnen jedoch auch Gelassenheit und Humor der Bewohner. Die Menschen der jeweiligen Mitten bestimmen die Betrachtung von Europa. Keine Mitte liegt wirklich im Zentrum, aber jede ist der Nabel der Welt und macht den virtuellen Ort zu einem Herzstück...
Filmwelt Verleihagentur: Die Mitte - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Die Mitte - Kino
Im Kino
 
Nach NORDRAND der neue Film von Barbara Albert - eine sensible, tiefe und realistische Beobachtung suchender Herzen, die durch das Schicksal miteinander verbunden sind.

Regie
Barbara Albert
Darsteller
Kathrin Resetarits, Ursula Strauss, Georg Friedrich, Marion Mitterhammer, Martin Brambach, Rupert M. Lehofer, Bellinda Akwa-Asare

Ein Schmetterling schlägt mit den Flügeln und löst damit einen Sturm über dem Golf von Mexiko aus, der seinerseits zu einem schrecklichen Flugzeugabsturz führt. Das Schicksal will, dass die 24jährige Manu als einzige überlebt. Sechs Jahre später: Manu arbeitet im Supermarkt einer österreichischen Kleinstadt. Das Leben, das sie mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter, ihren Geschwistern und Freunden verbringt, weitet sich durch alte und neue, zufällige und gewollte Bekanntschaften zu einem Netz von Beziehungen, das sich durch Ursache und Wirkung ständig weiter webt. Die Schicksale all derer, die in diesem Netz gefangen sind, bestimmen sich durch selbstgefällte Entscheidungen, die oft zu Liebe, Verständnis und Glück führen. Aber auch zu Schuld, Leiden und sogar zum Tod.
Im Kino
 
Nach der KLAVIERSPIELERIN ein neuer künstlerischer Triumph von Michael Haneke und seiner Lieblingsschauspielerin Isabelle Huppert.

Regie
Michael Haneke
Darsteller
Isabelle Huppert, Patrice Chéreau, Béatrice Dalle, Thierry van Werveke, Lucas Biscombe

Als Anne und ihre Familie in ihrem Ferienhaus ankommen, finden sie Fremde darin vor. Diese Konfrontation ist nur der Beginn eines schmerzlichen Lernprozesses: Nichts ist mehr, wie es war. Was als Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich zur kollektiven Tragödie. Aber es ist auch eine Legende, also die Geschichte eines Opfers und, vielleicht, die Geschichte eines Heiligen. Haneke erzählt eine Apokalypse, die so realistisch und unspektakulär wie eindringlich ist. Eine Herausforderung!
Filmwelt Verleihagentur: Wolfzeit - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Wolfzeit - Kino
Im Kino
 
Manchmal muss man sehr weit reisen, um die Liebe zu finden... Ein zartes Road-Movie von Andrea Dusl mit Josef Hader, Detlev W. Buck und Viktoria Malektorovych

Regie
Andrea Maria Dusl
Darsteller
Josef Hader, Detlev W. Buck, Viktoria Malektorovych

Es ist die Liebe, die Johnny Pichler (Josef Hader) vom sicheren Westen tief in den Osten Europas führt, erst in die Slowakei, dann in die Ukraine bis nach Odessa, die mystische Hafenstadt am Schwarzen Meer. Eine Flucht treibt den stoischen Geldboten Johnny mit der betörenden Shirley von Österreich in die Slowakei. Bevor er sie richtig kennenlernen kann, verschwindet die rätselhafte Frau. Auf der Suche nach ihr findet er nur ihre Zwillingsschwester Jana. Immer wieder kreuzt der gestrandete Ostdeutsche Ignaz (Detlev Buck) Johnnys Wege, die fortan gepflastert sind mit Grotesken, Gefahren und Geliebten. Es ist die Zukunft, die Shirley in Hotelzimmern sucht und vor der Liebe davonlaufen lässt. Es ist die Vergangenheit, die Taxifahrerin Jana im ukrainischen Lviv gefangen hält, Schafe und Geheimnisse hüten lässt. Es ist das Geld, das den kleinkriminellen Ignaz durch den Postkommunismus stolpern und stets aufs Neue an Freundschaften scheitern lässt. Ein Spiel von Nähe und Flucht schickt alle auf eine Odyssee der Gefühle, die gegen die Regeln der Welt im Osten prallen, ehe im fernen Odessa der Blaue Mond aufzieht. Das Spielfilmdebüt von Andrea Maria Dusl ist ein modernes Märchen über die Liebe zwischen Ost und West: über die Erfüllung einer Sehnsucht und die Entdeckung eines Kontinents. Es ist ein Roadmovie in den unbekannten Osten, in jene Welt von nebenan, die vom Eisernen Vorhang versperrt, jahrzehntelang ihr Eigenleben und ihre bizarre Exotik verborgen hielt.
Im Kino
 
Preisgekröntes Debütwerk von Almut Getto über die erste große Liebe, das Erwachsenwerden, über die brennende Frage, ob Fische eigentlich Sex haben, und über eine Gefahr, die diese Liebe bedroht.

Regie
Almut Getto
Darsteller
Sophie Rogall, Tino Mewes, Annette Uhlen, Hans-Martin Stier, Ferdinand Dux, Angelika Milster, Matthias Zelic, Jürgen Tonkel, Ellen ten Damme, Adrian Zwicker, Thomas Feist, Susanne Vogdt, Manuel Cortez, Uwe Rohde

Ein Fisch und Ninas Unfähigkeit, auf ihren Inline-Skates zu bremsen, bringen Jan und Nina schlagartig zusammen. Jan ist 16, schüchtern und ein Einzelgänger. Seine Leidenschaft ist die Unterwasserwelt, in die er am liebsten eintauchen würde, um seine Krankheit zu vergessen und seine überfürsorgliche Mutter abzuschütteln. Jans einziger Vertrauter ist sein Großvater, ein skurriler Kauz, der die Abenteuerlichkeit des Lebens zu schätzen weiß und als einziges Familienmitglied seinen Humor nicht verloren hat. Nina ist anders: Sie ist frech, spontan und steht auf eigenen Beinen. Ihre Mutter hat sich ins ferne Kenia abgesetzt, auf ihren Vater und ihren Bruder kann Nina nicht zählen. Nur ihre Freundin Angel, eine Mittfünfzigerin, die sich mit dem Verkauf von Erotikspielzeug über Wasser hält, hört ihr zu. Doch Jan und Nina haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. Zusammen brechen sie aus ihrem Alltag aus und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Sie suchen ihr Paradies und beginnen ihren Traum zu leben... bis Jan die Wahrheit sagen muss. FICKENDE FISCHE lief während der Berlinale 2002 mit großem Erfolg in der Reihe "Perspektive Deutsches Kino" und gewann auf dem FilmKunstFest Schwerin den Publikumspreis. Beim Max-Ophüls-Festival 2002 wurde Almut Gettos Film mit dem Filmpreis des Saarländischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Begründung der Jury: "Die wunderbare und zugleich tief verstörende Phase, in der Halbwüchsige erwachsen werden sollen, gehört zu den Standardthemen des Kinos. Wer hätte ahnen mögen, dass es für die Zeit, in der junge Menschen mit sich ins Reine zu kommen suchen, noch einen unverbrauchten Ton gibt, der vom ersten Moment an im Zuschauer nachklingt? Die Regisseurin und Drehbuchautorin Almut Getto findet diesen Ton."
Im Kino
 
Nach INDIEN die neue schwarze Komödie mit JOSEF HADER über einen erbitterten Kleinkrieg zweier konkurrierender Rettungsdienste auf den Straßen Wiens.

Regie
Wolfgang Murnberger
Darsteller
Josef Hader, Barbara Rudnik, Simon Schwarz, Nina Proll, Bernd Michael Lade, Michael Schönborn, Reinhard Nowak, Karl Markovics

Auf den Straßen Wiens tobt ein erbitterter Kleinkrieg der Rettungsdienste um die Opfer. Kein Wunder, dass dabei mancher auf der Strecke bleibt. Und der Rettungsfahrer Brenner (Josef Hader) von seiner Vergangenheit als Detektiv eingeholt wird, obwohl er von der eigentlich nichts mehr wissen will... KOMM, SÜSSER TOD ist eine rasante, rabenschwarz komische und restlos spannende Kriminalkomödie nach dem gleichnamigen unverfilmbaren Krimi-Bestseller von Wolf Haas. Unter der Regie von Wolfgang Murnberger gibt Josef Hader, seit INDIEN bekannt als begnadetster Gelegenheitsschauspieler des deutschsprachigen Films, den Brenner. Das Drehbuch verfassten Wolfgang Murnberger, Josef Hader und Wolf Haas gemeinsam. Nördlich der Main-Linie läuft der Film in OmU!
Filmwelt Verleihagentur: Komm, süsser Tod - Kino
Filmwelt Verleihagentur: Komm, süsser Tod - Kino
Im Kino
 
Tanger ist ein poetischer Filmessay, eine Art dokumentarische Hommage über die "weiße Stadt" im Norden Marokkos von Peter Goedel mit Armin Mueller-Stahl

Regie
Peter Goedel
Darsteller
Armin Mueller-Stahl, Lisa Martino, Paul Bowles

Das Tor Europas zu Afrika: Tanger, die Stadt mit dem legendären Ruf aus den 40er und 50er Jahren, als sie als internationale Zone ein Tummelplatz verrückter Millionäre und berühmter Künstler war, ein Brennpunkt für Geheimagenten und Ganoven aller Art, ein Mekka der Spekulanten und Hasardeure, ein Eldorado der vergnügungssüchtigen Haute volée. Der Film über diese "goldenen Jahre" spürt der Faszination und dem Mythos dieser Stadt nach. Im Film mischen sich Interviews mit mehr oder weniger bekannten Zeitzeugen (z.B. Paul Bowles) und historisches Material mit den Bildern von heute, gedreht auf der Suche nach den Spuren von damals, in den Gassen und Cafés, den Hotel und Bars. Verbunden durch die Geschichte eines ehemaligen Geheimdiplomaten (gespielt von Armin Mueller-Stahl), der sich auf der Suche nach seiner Vergangenheit in Tanger befindet. Ereignisse, die ihn Zeit seines Lebens nie losließen und ihn auch im Alter nicht zur Ruhe kommen lassen; vor allem der schmerzhafte Verlust seiner damaligen Geliebten ...
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